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Die FWD-Sprecher

03.07.2017 | Bereich: News

 

Wir fördern Teilhabe und Mitwirkung in den Freiwilligendiensten. Deshalb wählt jede Seminargruppe am Ende des Einführungsseminars zwei Seminarsprecher/innen, die stellvertretend für die Gruppe an verschiedenen Projekten arbeiten und Ideen rund um den FWD verwirklichen können.

Die Seminarsprecher/innen werden vom ASC Göttingen zu Sprechertreffen eingeladen, um gemeinsam mit dem Träger z.B. verschiedene Projekte für den jeweiligen Jahrgang zu entwickeln und Feedback zum FWD zu geben.

Auf dem ersten Sprechertreffen werden außerdem zwei Landessprecher/-innen und zwei Vertreter/-innen gewählt. Diese repräsentieren und vertreten die Freiwilligendienstleistenden und sind deren Ansprechpartner.

Die zweitägigen Sprechertreffen werden als Seminartage anerkannt. Das Video zeigt das erste Sprechertreffen des Jahrgangs 2016/17.

 

Die Landessprecher


Die vier Landessprecher des Jahrgangs 2017/18 mit dem Vorstandsvorsitzenden des Landessportbundes Niedersachsen, Reinhard Rawe

 

Ansprechpartner:

Name: Alanis Neffe

Landessprecherin

Einsatzstelle: Spokusa e.V.
Hobbies: Handball, Fitnessstudio, Bloggen
Seminargruppe: Übungsleiter-C-Lizenz

Beweggründe für mein FWD:
Freiwillige zu werden, war eine ziemlich spontane Idee. Ich verschickte unzählige Bewerbungen an verschiedene Träger für Freiwilligendienste. Um ehrlich zu sein, hatte ich keine Vorstellungen davon wie das freiwillige Jahr werden sollte. Wie ist das wirkliche Arbeitsleben im Vergleich zum gewohnten Schulalltag? Wie ist es überhaupt Verantwortung in einem sozialen Beruf zu haben? Diese Fragen schwirrten in meinem Kopf. Am Ende landete ich dann beim Verein Spokusa, der für Sport, Kultur und soziale Arbeit steht und somit alles vereint, wofür ich brenne. Meine Arbeit im „Spunk“, ein Kinderhort mit offenem Bereich, ist sehr vielfältig. Durch mein FWD habe ich das Gefühl  sinnvolle Arbeit zu leisten, die meine Einsatzstelle unterstützt und mich als Person weiterentwickelt. Im Bereich der sportlich-sozialen Arbeit lerne ich wie es ist Verantwortung zu übernehmen, Konfliktlösungen zu finden, Eigeninitiative zu ergreifen und wie es ist die Gruppenleitung zu übernehmen. Zweimal in der Woche gehen die Erzieher und ich mit den Kindern zum Sport, wo wir Zeit haben uns auszupowern. In der restlichen Woche bleibt die Zeit eigene Projekte zu entwickeln, die Dank der Seminare immer wieder mit neuen Inspirationen gefüllt werden.
Seit knapp einem halben Jahr bin ich als FWDlerin aktiv und habe viele praktische und soziale Erfahrungen gesammelt, die unersetzlich sind. Es ist viel Arbeit, aber es macht eine Menge Spaß. An alle, die sich überlegen ein FWD zu machen: „Traut euch, denn es wird ein aufregendes Jahr!"

Ziele als Landessprecherin:
„Ich hab Bock drauf!“ Das waren meine Worte als ich mich im ersten Sprecherseminar als Kandidatin aufstellen lassen habe. "Ich hab Bock drauf" mich für unser FWD einzusetzen. Als ein Teil des Landessprecherteams würde ich mir wünschen Projekte ins Rollen zu bringen oder weiterzuentwickeln, die für unser FWD sinnvoll sind und uns in unserer Arbeit unterstützen. Dabei habe ich jederzeit ein offenes Ohr für Lob und Kritik eurerseits und hoffe eure Verbesserungsvorschläge in die Projekte miteinzubeziehen. Meiner Meinung nach ist es wichtig die Möglichkeit zu haben sich auszutauschen, denn nur so können wir für uns wissen, wo der Sportschuh drückt.
Ich lasse mich überraschen, was alles auf mich als Sprecherin zukommt.

 

Name: Jannis Klein

Landessprecher

Einsatzstelle: Handball-Verband Niedersachsen e.V.
Hobbys: Handball, Schwimmen, Journalistik, Programmieren
Seminargruppe: Leistungssport Handball Trainer-C

Beweggründe für das FSJ:
Schon mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule zog mich alles zum Sport hin. Mit der Wahl, die Sportklasse auf einem Sportgymnasium zu besuchen, war der Grundstein gelegt. Darauf folgte der Sportzweig in der Mittelstufe und das Sport-Abitur in der Oberstufe. Durch die ganze Erfahrung war klar, dass es auch im Sport weitergehen musste. Aber welcher der ganzen Bereiche ist der richtige? Letztendlich habe ich mich für das FSJ entschieden, um mich weiter zu orientieren, Kontakte zu knüpfen und den Bereich der Verbandsarbeit kennen zu lernen. Dabei kann ich mir keine bessere Einsatzstelle als die des HVN vorstellen!

Ziele als Sprecher:
In erster Linie sind wir Sprecher natürlich Ansprechpartner, Vermittler und Problemlöser für alle FWDler. Allerdings ist es für mich persönlich genauso wichtig, die Struktur und Organisation hinter dem Freiwilligendienst im Sport so gut es geht zu verbessern. Dabei sind die Projekte der Seminarsprecher ein guter Anfang und mein Ziel ist es, jedes erzielte Ergebnis weiterzuleiten und nach Möglichkeit einzubinden.

     

Name: Carolin Hübers
Stellvertretender Landessprecher

 
Einsatzstelle: Sportfreunde Söhre v. 1947 e.V.
Hobbies: Handball, Kinderturnen, Fitness, Pfadfinder, Lesen und mit Freund/innen etwas unternehmen
Seminargruppe: ÜL-C Breitensportseminare


Beweggründe für den FWD:
Ich wusste im Frühjahr 2017 noch nicht, was ich nach meinem Abitur machen wollte. Da ich bereits als Betreuerin und Trainerin im Kinderbereich tätig war und mir dieses sehr viel Spaß macht, kam es für mich gelegen, dass die Sportfreunde Söhre erstmalig jemanden für ein FSJ suchten. Einerseits ist es also eine Überbrückung bis zum nächsten Sommer/Herbst, wo ich hoffentlich endlich weiß was ich machen möchte. Andererseits ist jetzt mein Hobby so zu sagen für kurze Zeit zum Beruf geworden.
Meine Einsatzstelle gibt mir die Möglichkeit den Alltag einer Grundschule, einer Kindertagesstätte und eines Sportvereins kennenzulernen, indem ich mit Unterstützung überall Sportangebote anbieten kann. Mein Alltag ist demzufolge sehr abwechslungsreich und ich konnte bereits einige Kinder motivieren, beim Vereinssport reinzuschnuppern und auch zu bleiben. Außerdem wurde die Kooperation zwischen Verein und Grundschule(n) und zwischen Verein und Kindertagesstätte noch weiter gefestigt.
Sehr gut fand ich auch, dass man in Verbindung mit den Seminaren, einen Übungsleiter- oder Trainer-C-Schein erlangen kann.
Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich den FWD ein ganzes Jahr lang machen möchte, sodass ich mich erst einmal für ein halbes Jahr verpflichtet habe. Doch die Arbeit mit den Kindern hat mich sehr überzeugt und ich werde meine Zeit als FWDlerinn verlängern.


Ziele als Landessprecherin:
Als Teil des Landessprecherteams möchte ich alle FWDler Niedersachsens würdig vertreten und ihre Anregungen und Wünsche dabei nicht außer Acht lassen.

 

Name: David Balajan
Stellvertretender Landessprecher

Einsatzstelle: Grundschulbaskets e.V.
Hobbys: Kraftsport, alles was mit Autos zu tun hat
Seminargruppe: 2017-04-11 TR-C Breitensport Basketball


Beweggründe für das FSJ:
Nach der Schule musste ich etwas Berufliches absolvieren, um so mein Fachabitur zu erlangen. Zunächst hatte ich keine direkte Orientierung was ich machen könnte, doch dann berichtete ein guter Freund, Gurneet Mangat mir von dem Verein wo er tätig ist und konnte so mein Interesse wecken. Zunächst war ich mir nicht im Klaren was auf mich zu kommen würde und hatte auch etwas bedenken, dass ich dem vielleicht nicht gewachsen wäre, weil ich nicht unbedingt das größte Wissen im Bereich Basketball habe, doch ich stellte mich dem selbstbewusst und es lief alles besser als gedacht. Mein Chef, Jochen Michels und mein Mentor, Daniel Wohlfahrt haben direkt eine sehr gute und freundschaftliche Atmosphäre geschaffen in die ich mich gut integrieren konnte. Zu dem war es mir möglich von den beiden und von Gurneet eine Menge über Basketball und das Coachen zu lernen. Auch die Seminare waren mir eine große Hilfe für den Umgang mit Kindern und konnten mir bei dem pädagogischen Aspekt sehr helfen. Die Erfahrungen, welche ich im Rahmen dieser Tätigkeit als FWD’ler und als Basketball Coach sammeln konnte, sind eine echte Bereicherung für viel Aspekte meines Lebens, daher würde ich jedem empfehlen solche praktischen Erfahrungen zu machen.


Ziele als Sprecher:
Ich persönlich war mir nie darüber im Klaren was Freiwillige im Sport alles leisten, ohne dafür öffentlich Wertschätzung zu erlangen. Viele wissen nicht mal was ein FWD’ler ist und was dieser überhaupt macht. Das möchte ich als Landessprecher ändern. Dieser Freiwilligendienst sollte der Öffentlichkeit näher gebracht werden, umso mehr Anerkennung generieren zu können und mit der Öffentlichkeit im Rücken durchsetzungsfähiger zu sein.