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BFD im Spitzensport

12.05.2017 | Bereich: Allgemeine Informationen

   

 

Leistungssportler/innen haben es nicht immer leicht, einen Freiwilligendienst mit den zeitlich intensiven Trainingszeiten und Wettkampfterminen zu verbinden. Für Angehörige der Nationalmannschaft (A-B-C Kader) oder aussichtsreiche Anwärter/innen (D/C-Kader) sowie Stammspieler/innen von Bundesligamannschaften besteht daher die Möglichkeit, einen BFD Spitzensport abzuleisten.

Bundesfreiwillige mit Status „Spitzensportler/in“ können im Rahmen ihrer Arbeitszeit - in Rücksprache mit der Einsatzstelle - trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Darüber hinaus können die Pflichtseminare zeitlich flexibler gestaltet werden. Hierfür ist es jedoch notwendig, frühzeitig (idealerweise noch vor Erhalt der Vorankündigung) mit dem ASC zwecks Einteilung in Kontakt zu treten.

Tätigkeitsbereiche
Alle Freiwilligen können ihre Tätigkeiten bereits vor Beginn des BFD mit ihrer Einsatzstelle absprechen. Die Freiwilligen legen gemeinsam mit der Einsatzstelle fest, wann das persönliche Training stattfinden kann. Wettkämpfe sollten möglichst langfristig terminiert (idealerweise in einem Jahresplan) und der Einsatzstelle und dem/r Mentor/in bekannt gegeben werden.

Einsatzstellen
Als Einsatzstelle kommen z.B. Olympiastützpunkte (OSP) und Leistungszentren, Trainings- und Betreuungseinrichtungen der Spitzenverbände (Bundes- und Landesleistungszentren sowie Bundesstützpunkte), Sportverbände oder Sportvereine in Frage.

Arbeitsumfang und Taschengeld
Die jungen Spitzensportler absolvieren einen BFD in Vollzeit mit 39 Wochenstunden und erhalten dafür ein monatliches Taschengeld von 300 €.
Der wöchentliche Arbeitsumfang in der Einsatzstelle muss über den Stunden liegen, die für Training und Wettkampf aufgewendet werden. Davon ausgenommen sind Training und Wettkämpfe, die am Wochenende, also in der Freizeit, absolviert werden.
Die Pflichtseminare (25 bei 12 Monaten BFD) sind in jedem Fall zu absolvieren. Durch deutlich flexiblere Seminareinteilungen trägt der ASC zu einem erfolgreichen BFD Spitzensport bei.

Kosten für die Einsatzstellen
Für die Verwaltung und allgemeine Organisation (Auszahlung des Taschengeldes, der Sozialversicherungs- und Krankenkassenbeiträge und der Organisation von Fortbildungsmöglichkeiten) ist der ASC Göttingen zuständig. Damit diese Aufgaben durchgeführt werden können, zahlt eine Einsatzstelle aus dem organisierten Sport eine monatliche Einsatzstellenrate von 430 €.

Folgende Kriterien müssen zur Anerkennung im BFD Spitzensport erfüllt sein:

  • Für Olympische Sportarten die Zugehörigkeit zu den Bundeskadern A bis D/C oder die Zugehörigkeit zu einer Ersten Bundesligamannschaft (Stammspieler/-in)
  • Für Nichtolympische Sportarten, die vom Bundesministerium des Inneren (BMI) gefördert werden: Die Förderung richtet sich entsprechend dem Förderungskonzept für den Spitzensport des DOSB nach folgenden Einteilungen: Zugehörigkeit zu den Bundeskadern A bis D/C, sofern die Sportart in die Förderstufe IIa oder IIb eingestuft ist, oder Zugehörigkeit zum Bundeskader A, sofern die Sportart in die Förderstufen I eingestuft ist
  • Für Nichtolympische Sportarten, die vom BMI nicht gefördert werden: Einzelfallentscheidung auf Vorschlag des DOSB

 

Möchten Sie eine/n Freiwillige/n im BFD Spitzensport melden?
Dann füllen Sie bitte den unten verlinkten Antrag auf Anerkennung als Spitzensportler aus und schicken ihn an den ASC Göttingen von 1846 e.V., Bereich Freiwilligendienste, Claudia Löning, Danziger Str. 21, 37083 Göttingen.

Ablauf der Anerkennung als Spitzensportler

  1. Den ASC über den geplanten BFD Spitzensport informieren
  2. Den vom ASC erhaltenen Antrag ausfüllen und vom/von der Bundes-/Landestrainer/in sowie vom Spitzenverband unterzeichnen lassen
  3. Antrag vom Deutschen Olympischen Sportbund unterzeichnen lassen
  4. Antrag zusammen mit den BFD-Verträgen an den ASC Göttingen schicken

 

Kontakt:

ASC Göttingen von 1846 e.V.
Claudia Löning
Danziger Str. 21
37083 Göttingen

Tel.: (0551) 517 46 533
Fax.: (0551) 517 46 47
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