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Informationen für Vereine

04.06.2015 | Bereich: Allgemeine Informationen

 

Sportvereine u. -verbände als Einsatzstelle

 

Als Einsatzstellen im Sport kommen Sportvereine und Sporteinrichtungen in Frage, die regelmäßig Spiel-, Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche organisieren. Darüber hinaus können sich Sportfachverbände, Jugendferiendörfer, Sportbildungseinrichtungen, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen als Einsatzstelle anerkennen lassen.

Daten und Fakten

  • Dauer: 6 bis 18 Monate, in der Regel 12 Monate
  • Arbeitszeit: 39 Stunden in der Woche
  • 26 Tage Urlaub und 25 Seminartage pro Jahr
  • Kosten für Einsatzstellen aus dem organisierten Sport: 430 Euro monatlich für einen FWD-Platz
  • Kosten für alle anderen Einsatzstellen: 580 Euro monatlich für einen FWD-Platz. Bei einer Kooperation mit einem Sportverein können die Kosten auf 430 Euro pro Monat für den FWD-Platz sinken. Voraussetzung: der Sportverein wird Einsatzstelle und mindestens 20 Wochenstunden werden im Verein geleistet
  • Finanzierungsmöglichkeiten: Förderkreise, Sponsoring, Kooperation, etc. (siehe Bereich Finanzierung)

 

Aufgaben der Einsatzstelle

  • Die Anleitung und Betreuung der Freiwilligen durch haupt- oder ehrenamtliche MitarbeiterInnen
  • Die Gewährung von 26 Tagen Jahresurlaub und Freistellung der/des Freiwilligen für 25 Seminartage pro Jahr
  • Die Erstattung des monatlichen Kostenbeitrags an die Träger
  • Übernahme der Kosten für die freien Seminartage (siehe Bereich FWD-Seminare)

 

Vorteile für die Einsatzstellen
Die Einsatzstellen erhalten Unterstützung durch engagierte und motivierte junge Menschen, die das FWD in der Regel nach der Schule als willkommene Überbrückungs- und Orientierungszeit nutzen, um etwas „Sinnvolles“ für die Gesellschaft zu tun und sich zugleich Klarheit über ihre eigene weitere (berufliche) Lebensplanung zu verschaffen.

Der FWD im Sport bietet eine gute Möglichkeit der Personalgewinnung und -qualifizierung für die wachsenden Aufgaben der Kinder- und Jugendbetreuung. Erfahrungsgemäß bleibt die Bindung an die Einsatzstelle nach Ablauf des FWD bestehen – ehemalige Freiwillige sind viel eher bereit, sich auch in späteren Jahren ehrenamtlich im Verein zu engagieren als andere Jugendliche.

Aufgabenbereiche für Freiwillige
Die Tätigkeiten der Freiwilligen in den einzelnen Einsatzstellen variieren stark, drehen sich aber vorrangig um die sportliche Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Aufgaben in der Kinder- und Jugendarbeit sind z.B.:

  • Unterstützung von Übungsleitern im Jugendbereich, je nach persönlicher Neigung und Vorkenntnissen der Freiwilligen
  • Unterstützung bei Ferienfreizeiten/Ferienspielen oder Abenteuersportaktionen
  • Planung und Durchführung von Veranstaltungen im Jugendbereich, (Mit-)Organisation von Spielfesten oder Sportschnupperveranstaltungen
  • Unterstützung beim Aufbau von Strukturen im Sportverein (Jugendversammlung o.ä.)
  • Kooperation mit Schulen (Unterstützung der Sportlehrkräfte, Angebote von AGs)
  • Kooperation mit Kindergärten und Kindertagesstätten

 

Weitere interessante und auslastende Arbeitsfelder sind Sport und Organisation, Sport und Wettkampf, Sporträume, Sport und Ältere oder Sport mit Behinderten.

Qualifikationen für Freiwillige

  • Voraussetzung ist die Bereitschaft, ein Jahr im sozialen bzw. pädagogischen Bereich der Kinder- und Jugendarbeit im Sport tätig zu sein
  • Besondere Schulabschlüsse oder Ausbildungen sind nicht erforderlich
  • Vereinserfahrungen und Vorkenntnisse über Strukturen und Arbeitsweisen in Sportvereinen sind erwünscht und können den Einstieg erleichtern, sie sind aber keine notwendige Bedingung für interessierte Jugendliche

 

Während des Freiwilligendienstes haben die Jugendlichen die Möglichkeit, eine Sport-Übungsleiter-Lizenz zu erwerben, die ihnen über dieses eine Jahr hinaus Möglichkeiten eröffnet, im Verein oder Verband tätig zu werden