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allgemeine Informationen für Einsatzstellen

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Informationen zur Einteilung der Seminare 16/17

 

Träger
Träger für den FWD im Sport in Niedersachsen sind die Sportjugend im LandesSportBund Niedersachsen e.V. und der ASC Göttingen von 1846 e.V., die sich verpflichtet haben, folgende Aufgaben kooperativ wahrzunehmen:

  • die persönliche Betreuung und Qualifizierung der Freiwilligen
  • die Durchführung bzw. Organisation der begleitenden Seminare (15 Arbeitstage im FSJ und 20 Tage im BFD)
  • die Auswahl der Einsatzstellen und die Mithilfe bei der Auswahl der Freiwilligen
  • die Auszahlung des Taschengeldes sowie des Pauschalbetrages für Unterbringung und Verpflegung
  • die Anmeldung der Freiwilligen bei der Sozialversicherung, d.h. Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträge abzuführen

 

Einsatzstellen
Als Einsatzstellen im Sport kommen Sportvereine, Sporteinrichtungen und Sportorganisationen in Frage, die regelmäßig Spiel-, Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche organisieren und sonstige Betreuungsdienste für diese Zielgruppe anbieten. Weitere Aufgabenbereiche sind Sport und Organisation, Sport und Wettkampf, Sporträume, Sport und Ältere sowie Sport mit Behinderten.

Außerdem ist es für Schulen, Kindertagesstätten und gemeinnützige Einrichtungen (z.B. Fördervereine) möglich, sich als Einsatzstelle für den Freiwilligendienst im Sport anerkennen zu lassen.

Aufgaben der Einsatzstellen sind:

  • Die Anleitung und Betreuung der Freiwilligen durch haupt- oder ehrenamtliche MitarbeiterInnen
  • Die Gewährung von 26 Tagen Jahresurlaub und Freistellung der/des Freiwilligen für 25 Seminartage pro Jahr
  • Die Erstattung des monatlichen Kostenbeitrags an die Träger (s. Finanzierung)

 

Finanzierung  
Der FWD im Sport in Niedersachsen kostet für Einsatzstellen aus dem organisierten Sport (Sportvereine und -verbände oder Stadtsportbund (SSB) und Kreissportbund (KSB)) 430 Euro monatlich. Für alle anderen Einsatzstellen (Schulen, Kindertagesstätten, Gemeinden etc.) liegen die monatlichen Einsatzstellenkosten bei 580 Euro. Darin sind 19% Umsatzsteuer enthalten.

Schulen können die monatlichen Einsatzstellenkosten über die zuständige Landesschulbehörde finanzieren. Die Schule muss sich den Einsatz von Freiwilligen vor Dienstbeginn bei ihrer Landesschulbehörde genehmigen lassen.

Zeitraum und Dauer  
Der FWD im Sport beginnt in der Regel Anfang Juli/August/September jeden Jahres; er darf 18 Monate nicht über- und 6 Monate nicht unterschreiten. Ein Beginn des FWD ist zum 1. und zum 15. eines Monats möglich.

Arbeitszeit
Die wöchentliche Arbeitszeit im FWD beträgt 39 Stunden. Da einige Einsatzstellen lediglich Bedarf für die Nachmittagsstunden haben, ist auch eine Kooperation zwischen zwei Vereinen oder zwischen Sportverein und Schule/Kita möglich. Diese können sich einen FWD‘ler „teilen“ (Kosten und Arbeitszeit).

Teilung eines Freiwilligen
Der Einsatz eines Freiwilligen kann auch in zwei verschiedenen Einrichtungen erfolgen (z.B. Verein und Schule; Verein und Verein; Verein und Kindergarten, etc.). Beide Einsatzstellen müssen beim Träger (ASC Göttingen) anerkannt sein. Dabei sind dann beide Einsatzstellen unabhängig voneinander für den Einsatz und die Betreuung des FWD´lers verantwortlich. Bei dieser Konstellation wird der Träger (ASC Göttingen) Arbeitgeber. Die Aufteilung der Stunden und die entsprechende anteilige Begleichung der Kosten wird im Vertrag festgehalten. Die monatlichen Einsatzstellenkosten liegen bei dieser Konstellation durch einen erhöhten Umsatzsteuerbeitrag bei 500 Euro pro Monat, wenn der Einsatz mindestens 10 Stunden in einer Einrichtung aus dem organisierten Sport stattfindet. Fällt der Einsatz geringer aus, werden Einsatzstellenkosten in Höhe von 580 Euro fällig (analog zu Einsatzstellen die nicht aus dem organisierten Sport kommen).

Begleitende Seminare
Parallel zum praktischen Einsatz erhalten die FWD‘ler eine pädagogische Begleitung durch den ASC Göttingen, die dem Erfahrungsaustausch, der Persönlichkeits- und pädagogischen Bildung dient. Sie soll es den Jugendlichen ermöglichen, die in den praktischen Tätigkeiten erlebten Arbeitssituationen in der Einsatzstelle und die dabei gegebenenfalls aufgetretenen Probleme untereinander zu diskutieren und zu reflektieren.

Laut Gesetz sind insgesamt 25 Seminartage vorgesehen, die sich in ein Einführungs-, ein Zwischen- und ein Abschlussseminar aufteilen; die Seminarteilnahme gilt als Arbeitszeit und ist Pflicht. Die Kosten von 15 Seminartagen (FSJ) bzw. 20 Seminartagen (BFD) übernimmt der Träger - die Kosten für die 5 bzw. 10 freien Seminartage werden durch die Einsatzstelle übernommen.

Grundsätzlich haben die FWDler die Möglichkeit, z.B. die Übungsleiter C-Lizenz Breitensport in ihren Seminaren zu erwerben. Für Schul-FWDler gibt es die Möglichkeit, die Seminare in den Sommer- bzw. Herbstferien durchzuführen. Hier ist eine Absprache mit dem Träger nötig.

Anrechnung für das Studium
Die Zeit des Freiwilligendienstes wird als Wartezeit bei der Vergabe von Studienplätzen angerechnet und in der Regel auch als Vorpraktikum für eine Berufsausbildung im sozialen Bereich. Wenn Bewerber/innen bereits vor oder während der Ableistung des FWD für den gewünschten Studiengang zugelassen wurden und der Studienplatz aufgrund der Ableistung des FWD nicht angenommen wurde, besteht Anspruch auf bevorzugte Zulassung.

Bescheinigung und Zeugnis
Nach Beendigung des Freiwilligenjahres erhalten die TeilnehmerInnen eine Dienstzeitbescheinigung vom ASC Göttingen. Einsatzstellen haben die Möglichkeit, ein Zeugnis über den ASC ausstellen zu lassen oder aber selbst ein qualifiziertes Zeugnis zu schreiben.

Interessiert?
Dann füllen Sie bitte den Antrag auf Anerkennung als Einsatzstelle aus und schicken ihn uns zu. Sie erhalten dann ein Schreiben mit der Anerkennung für das FSJ. Zudem erhalten Sie einen Antrag auf Anerkennung als Einsatzstelle im BFD (außer Einsatzstelle Schule). Bitte füllen Sie auch diesen Antrag vollständig aus und schicken ihn uns zu.

Für Rückfragen stehen wir natürlich gerne über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0551 51746-500 zur Verfügung.