Facebook

 

Besuch von Dr. Jens Kreuter beim ASC Göttingen

16.07.2013 | Bereich: Allgemeine Neuigkeiten

Mit Freiwilligen im Sport im Gespräch - Dr. Jens Kreuter zu Besuch beim ASC Göttingen von 1846 e.V.

„Bereits während meines Freiwilligendienstes in Südafrika stand für mich fest, dass ich neben meinen sportlichen Freizeitaktivitäten auch beruflich im Bereich Sport aktiv sein möchte“, so Yannick Keßel, der als einer der ersten Freiwilligen im Jahrgang 2008/07 durch den ASC Göttingen und die Sportjugend Niedersachsen nach Südafrika entsendet wurde. Inzwischen studiert der 24–jährige Sport und Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Göttingen und ist zudem im Junior-Team des Landessportbundes aktiv.
In einer Gesprächsrunde mit dem Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste im Bundes-ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Dr. Jens Kreuter, konnte Keßel gemeinsam mit weiteren Teilnehmern des Freiwilligenprogramms weltwärts von seinen Erfahrungen in Afrika und seinem persönlichen Werdegang berichten.


Über ihre ganz persönliche Entwicklung während des Freiwilligendienstes (FWD) sprach auch die 23-jährige Französin Emeline Dufour, denn sie wird „nach Ende des Freiwilligendienstes nicht, wie bisher geplant, bei der französischen Polizei beginnen, sondern in Göttingen bleiben und Kulturanthropologie studieren.“ Dufour absolviert im Rahmen des Deutsch-Französischen Austauschs im Sport seit September 2012 ein Freiwilligen¬jahr beim ASC Göttingen e.V. Sie ist sowohl in der Kinder-, Spiel-, Sport- und Bewegungsschule (KiSSBe) als auch in der Organisation des Deutsch-Französischen Austausches eingesetzt. Aus den Berichten der Freiwilligen wird für Dr. Kreuter schnell deutlich, dass „der Freiwilligendienst im Sport die beruflichen und privaten Perspektiven der Teilnehmer in hohem Maß stärkt und positiv beeinflusst.“

Keßel und Dufour sind jedoch nur zwei der über 30 Freiwilligen, die sich am 10. Juli gemeinsam mit ihm und den Mitarbeitern des ASC Göttingen von 1846 e.V. ausgetauscht haben: In einer zweiten Gesprächsrunde sprach Dr. Jens Kreuter mit Teilnehmern im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), dem Bundesfrei¬willigendienst (BFD) und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ). Alle drei Dienstformen werden durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert, so dass im Schwerpunkt über die aktuelle Situation und die Zukunft der Freiwilligendienste im Sport gesprochen wurde.

Im Austausch mit den Freiwilligen wird schnell deutlich, dass sowohl die Einsatzorte im Bereich Sport als auch die Aufgabenbereiche vielfältig und anspruchsvoll sind. Dr. Kreuter macht in diesem Zusammenhang klar, dass die „Freiwilligendienste arbeitsmarktneutral ausgerichtet sind“ und stellt heraus, dass die Freiwilligen eine wertvolle Unterstützung für Vereine, Schulen, (Bewegungs-)Kindergärten und Sportbünde bieten.
Uli Höhler und Christina Brütt-Klement, ehemalige Teilnehmerinnen am BFD für über 27-jährige, ergänzen, dass neben der spannenden und erfüllenden Arbeit in der Einsatzstelle die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge und der Krankenversicherung einen zusätzlichen Anreiz insbesondere für ältere Teilnehmer bietet.

Der Erfolg der Freiwilligendienste im Sport in Niedersachsen ist insbesondere „auf die vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit zwischen der Sportjugend Niedersachsen und dem ASC Göttingen von 1846 e.V.“ zurückzuführen, betont der Geschäftsführer der Sportjugend Niedersachsen, Karl-Heinz Steinmann. Seit 2004 sind die Sportjugend und der ASC Göttingen Träger der Freiwilligendienste im Sport in Niedersachsen und organisieren gemeinsam die verschiedenen Dienstformen. Durch ein umfassendes pädagogisches Bildungskonzept werden die Freiwilligendienste im Sport als Bildungs- und Orientierungs¬jahr für Jugendliche untermauert. „Die Teilnehmer am Freiwilligendienst im Sport profitieren nachhaltig von ihrem Engagement und bleiben den Sportvereinen überproportional häufig auch als Übungsleiter und Sporttreibende erhalten“, freut sich Jörg Schnitzerling, Vorsitzender des ASC Göttingen e.V.

Beeindruckt von den vielen positiven Erlebnissen der Freiwilligen macht Dr. Kreuter klar, dass es für ihn und seine Mitarbeiter im Bundesministerium nicht selbstverständlich ist, dass sich junge Menschen für ein Jahr freiwillig engagieren und damit einen wertvollen Beitrag zum Allgemeinwohl beitragen. Und so bedankt sich Dr. Kreuter in seiner Funktion als Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste bei den Teilnehmern aller Dienstformen dafür, dass sie „ein Jahr Zeit geschenkt haben.“

Für den Jahrgang 2013/14 stehen noch Plätze für den Freiwilligendienst im Sport in Niedersachsen zur Verfügung und „sowohl Jugendliche als auch Menschen über 27 Jahren können sich beim ASC Göttingen melden“, betont Claudia Löning, Referentin für den Bundesfreiwilligendienst. Interessierte können sich gerne auf www.fwd-sport.de, per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) und telefonisch (0551 51746-500) informieren.


 

 

Gesprächsrunde mit den Freiwilligen im FSJ, BFD und FÖJ