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Spezialblocklehrgang in Lüneburg

02.11.2016 | Bereich: Seminare

Samstag 8.10.2016
An diesem Tag erfolgte unsere Anreise bis 12 Uhr mittags. Während eines kurzen Treffens im Seminarraum, wurden uns unsere 3 neuen Teilnehmer und die neue Referentin Aline vorgestellt. Zum gemeinsamen Mittagessen, gab es Spaghetti Bolognese und zum Nachtisch rote Grütze mit Vanillesoße. Nach der Mittagspause begrüßten uns die Referenten mit einigen organisatorischen Abläufen und teilten uns Informationen zum Seminarablauf mit.
Ebenfalls tauschten wir Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern über unsere bisherige Zeit als FSJ’ler aus.
Hiernach ging es dann auch direkt mit der ersten Praxiseinheit in der Halle weiter. Diese trug den Namen „Spielekiste“ und hierbei handelte es sich um einige Spiele, die wir unseren eigenen Teilnehmern vorstellen könnten und mit diesen durchführen könnten. Diese Spiele waren zum Beispiel: Visitenkarte, Bingo-Staffellauf, Kreativ-Marathon, Stille Post in einer anderen Variante ohne zu kommunizieren.
Um 18 Uhr aßen wir gemeinsam zu Abend, wonach es wieder in der Halle mit der Gruppengroßaktion weiterging. Das Abschlussspiel gestaltete sich in Form einer Pyramide aller Namen, bei der die unteren Spieler die oberen in einem Duell ihrer Wahl herausfordern, um ihren Platz einzunehmen.
Nach dem Aufräumen der Halle wurden alle Teilnehmer schon in ihren Feierabend entlassen.


Sonntag, 9.10.2016
Zunächst hatten wir eine Einheit in der Sporthalle, die sich um das Thema Perspektivwechsel in der Inklusion befasste. Dabei konnten wir Erleben wie es ist, blind, taub oder körperlich eingeschränkt zu sein.
Danach war das Thema „Abenteuer- und Erlebnissport“. Dabei wurde eine Gruppenaufgabe an die Gruppe gestellt. Dabei waren auch Menschen mit Einschränkungen eingebunden. Die Schwierigkeit war, die Aufgabe an sich zu lösen und dabei noch auf alle anderen Acht zu geben.
Nach einer kurzen Kaffeepause beschäftigten wir uns mit dem Erfinden und Ausprobieren von neuen Spielen. Dabei erfanden wir Spiele und führten diese aus.
Daraufhin stand das Thema „Trendsport“ im Vordergrund. Zu den Praxisbeispielen zählten Bumball und Slackline.
Nach dem Abendessen gingen wir in einer Theoriestunde noch einmal auf das Thema „Inklusion“ näher ein.


Montag, 10.10.2016
Zunächst haben wir einige Spiele nach den Vorlagen des TREE-Models gespielt, in welchen wir die Spiele jeweils anpassen mussten um sie auch für die Personen mit Handicap gerecht zu gestalten.
Danach haben wir im Schwimmbad einige Spiele zum Thema Anfangsschwimmen gespielt, um die Grundlagen zu erlernen auf was geachtet werden muss. Hierbei standen die Grundlagen wie das bewegen im Wasser, tauchen und atmen im Vordergrund. Zuvor gab es eine Theorieeinheit zu dem Thema Anfangsschwimmen.
Im letzten Teil wurden Praxisbeispiele zum Thema Abenteuer und Erlebnissport durchgeführt um Kinder durch das einführen von Hintergrundgeschichten für die Spiele zu begeistern. Danach haben wir noch einige Ideen für Trendsportarten kennen gelernt und Spiele wie Kin- Ball und Bounceball selbst ausprobiert.


Dienstag, 11.10.16
Das Frühstück war zur Freude aller eine halbe Stunde später als gewohnt angesetzt. Diese halbe Stunde konnten wir, wie sich beim Stimmungsbild in der Halle zeigte, auch gebrauchen. Doch nach einem lustigen Energizer waren wir alle wach und konnten uns auf das vor uns liegende Programm konzentrieren. Nun standen zwei Lehrproben an: zunächst eine Übungsstunde zur Step-Aerobic mit gemeinsamer Erarbeitung einer Choreographie und anschließend eine Übungsstunde zum Handball mit dem Thema „Erarbeitung des Sprungswurfes“.
Nach einer anstrengenden Erwärmung bei der ersten Übungsstunde wurde es nicht gerade leichter, als es darum ging, die einzelnen Schritte einzuüben. Doch spätestens als die Musik lief und ein Probedurchgang geschafft war, waren alle voll motiviert dabei.
Nach einer kurzen Pause folgte die zweite Übungsstunde zum Thema Handball. Der Übungsleiter war überrascht, wie schnell die Gruppe seine Anweisungen gelungen umgesetzt hat. Die Übungen steigerten sich vom Erlernen der richtigen Schrittfolge bis hin zum abschließenden Torwurf.
Nach einer gemeinsamen Feedbackrunde konnten wir beiden Übungsleitern jeweils zur bestandenen Lehrprobe gratulieren und danach alle gemeinsam das leckere Mittagessen genießen.
Erholt ging es dann mit dem Nachmittagsprogramm weiter. Zuerst stand „Im Dschungel sind die Affen los“, oder auch „Takeshis Castle“ genannt, auf dem Plan. Zwei Mannschaften traten gegeneinander an. Während die erste Mannschaft einen Parcours durchlaufen musste, versuchte die andere Mannschaft, sie durch Abwerfen daran zu hindern. Gewonnen hatte die Mannschaft, die mehr „Goldstücke“ durch den Parcours gebracht hatte. Anschließend traten zwei Teams in „Capture the Flag“ gegeneinander an. Ziel des Spiels war es, die gegnerische Flagge auf die eigene Spielfeldseite zu bringen. Dies wurde jedoch durch das Verstecken der Flagge hinter verschiedenen Hindernissen erschwert. Abschließend wurde noch auf das Thema der Vertretungsstunde eingegangen.
Nun steht unser Abschlussabend bevor. Wir freuen uns auf gutes Essen und ein spannendes Fußballspiel zwischen Deutschland und Nordirland.


Mittwoch der 12.10 2016
Gleich als alle aufgestanden sind, wurden die restlichen Sachen für die Abfahrt und die Zimmerräumung gepackt.
Beim Frühstück waren alle sehr still und genossen die Brötchen, bevor die Betten abgezogen und die Taschen in die Autos gepackt wurden. Pünktlich um 9 trafen wir uns im Seminarrum um den Ablauf des restlichen Tages zu besprechen.
Nun gingen wir in einen kleinen Spiegelraum um dort Entspannungsübungen durchzuführen. Von Massage über Nachahmungsübungen bis hin zur, über die Woche hinweggefieberten Traumreise, war vieles dabei.
Auch dieses Mal hatten wir einen Schläfer bei der Traumreise dabei. Da er so friedlich unter dem Tisch eingeschlafen ist, ließen wir ihn für die kurze Schlussbesprechung in dem Raum liegen, bevor wir mit ihm ein super Gruppenbild machten. Sogar nach dem anschreien wachte er nicht auf, erst als wir ihn rüttelten und den Arm wegzogen erschrak er, da alle um ihn rumstanden und ihn ansahen. Dies war unser letztes kleines High Light.
Als nun auch der letzte wieder voll dabei war, hatten wir noch einige Organisatorische Sachen zu erledigen. Doch auch diese Einheit ging fix vorbei da wir uns mühe gaben. Dann kam noch die Reflexionsrunde wobei so gut wie keine schlechten Momente erwähnt wurden. Doch die Positiven Momente waren reichlich und wurden ausgereift.
Jetzt war alles erledigt und die Abreise stand vor der Tür. Da wir wussten, dass es der letzte Lehrgang war viel die Verabschiedung etwas länger aus da wir eine super Gruppe waren und sich jeder irgendwie ins Herz geschlossen hat.

Bericht von der vierten und letzten Woche der Seminargruppe 12

02.11.2016 | Bereich: Seminare

Vom 10.Oktober bis zum 14.Oktober 2016 kam die Seminargruppe 12 mal wieder in Vitalis Schule zusammen. Das Seminar wurde mit einer Reise durch Göttingen in Form einer Rallye eröffnet. Die Rallye basierte auf dem sogenannten Tauschspiel, wo 2 Eier gegen andere Lebensmittel eingetauscht wurden. Nebenbei mussten 8 Aufgaben bewältigt werden, wie beispielsweise mit Passanten einen Energizer zu machen. Nach der Rallye ging es am Abend mit einer Theorieeinheit weiter. Der erste Abend ging gemütlich in der Lobby der Jugendherberge zu ende.
Am Dienstagmorgen ging es gleich sportlich zur Sache – Krafttraining Teil II stand auf dem Programm. Mit Yoga, Crossfit, Tabata und Freeletics haben wir uns 3 Stunden auseinander gesetzt, um dies auch in vereinfachten Varianten an unserer Einsatzstelle durchzuführen. Nach dem verdienten Mittagessen ging es dann weiter mit einem Lehrversuch. Dieser Lehrversuch stand unter dem Thema „Ein Handstand an der Wand“ und konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Darauf folgte eine Theorieeinheit, welche mit unserem Ritual angefangen hat. Am Anfang fast jeder Einheit war Steffis Redezeit, da sie die Gerüchte unserer Gerüchtebox vorgelesen hat. Dabei wurden täglich unsere Bauchmuskeln durch das viele Lachen trainiert. Zum Beispiel gab es das Gerücht „Franca klaut“, welches sich im Laufe der Woche laut Aussagen einiger Personen auch bewahrheitet hat. ;-) Am Abend gab es nochmals eine kleine Theorieeinheit. Danach haben sich viele aus der Gruppe zu einem gemütlichen Fußballabend in der Lobby der Jugendherberge getroffen.
Der Mittwochmorgen begann mit einem für uns alle sehr interessantem Thema- Inklusion im Sport. Da auch bei uns in der Einsatzstelle Inklusion immer ein spannendes Thema ist, haben wir in der Einheit viele Wege erfahren wie wir damit umgehen können. Theoretische sowie auch praktisch konnten wir eigene Erfahrungen sammeln, wie es ist, wenn man nur einen Arm hat oder blind ist. An diesem Morgen ist uns allen bewusst geworden wie viele Möglichkeiten der Inklusion es gibt. Nachmittags wurden wieder Lehrversuche durchgeführt. Die zwei neuen Übungsleiter konnten mit Basketball und Fußball zeigen was sie drauf haben und haben ihre Lehrprobe erfolgreich geschafft. Abends ging es dann richtig zur Sache. Wir mussten vor Dieter Bohlen, Heidi Klum und Bruce Danell zeigen wer Deutschlands Super FWDler ist. Keine leichte Aufgabe, doch wir konnten die Jury mit Gedichten, Liedern und Theaterstücken überzeugen.
Mit „Triathlon macht Schule“ ging es am Donnerstagmorgen weiter. Keiner von uns konnte sich etwas drunter vorstellen. Uns wurde gezeigt wie man auch in der Schule Triathlon machen kann, es gibt sogar die Möglichkeit einen Triathlonparcour in der Turnhalle aufzubauen. Das Fazit dieser Einheit war, dass wir alle eine Menge Spaß hatten und mal etwas ganz anderes im Bereich Sport kennengelernt haben. Denn Hallentriathlon hat von unserer Gruppe noch nie jemand vorher gemacht. Die vorletzte richtige Einheit war ein Planspiel. Unsere Aufgabe war es in vier Stunden eine Ferienfreizeit zu organisieren und zu planen. Die Ergebnisse mussten wir Annett und Vitali, den Eltern von Kevin, präsentieren und diese davon überzeugen, ihren Sohn Kevin auf die von uns organisierte Freizeit zu schicken. Alle Freizeiten kamen für die Familie infrage und so wurden auch die zwei anderen Kinder von Vitali und Annett für eine Ferienfreizeit angemeldet. Nun hieß es letzter Abend, also haben wir gemeinsam mit der Gruppe 13 das „Chaosspiel“ gespielt. Und die Jugendherberge sah hinterher wirklich ein bisschen chaotisch aus. Den Abschlussabend haben wir dann gemeinsam mit unseren Referenten ausklingen lassen.
Nun war wieder mal eine Woche rum und dies war auch erstmal die letzte Woche zusammen. Mit einer letzten Theorieeinheit ging es am Freitagmorgen los. Danach folgten nur noch die letzten organisatorischen Dinge und dann war es geschafft. Insgesamt 4 Wochen Seminarzeit sind rum. Einerseits waren alle froh wieder nach Hause zu fahren, andererseits ist es schade gewesen, dass wir uns erst wieder auf dem Abschlussseminar sehen werden. Alles in Einem waren wir eine super coole und tolle Seminargruppe und alle hatten viel Spaß. Ein besonderer Dank geht an unseren Referenten Vitali, der uns alle 4 Wochen begleitet hat. Natürlich möchten wir auch Jill, Jana, Kora und Annett danken, die uns tatkräftig unterstützt haben.

Der Grundlehrgang - Wer sich anguckt verliert.

02.11.2016 | Bereich: Seminare

Kaum angekommen machten wir uns wieder auf die Heimreise.  Unsere erste Seminarwoche verlief relativ „chilli-vanilli“ und hat und hat uns neben einer Menge Spaß auch viele lehrreiche Stunden beschert, die die Woche fast wie im Fluge vergehen ließ.
Die Woche bestand aus anstrengenden Sporteinheiten, wie dem Tabata und dem Fitnesstraining, einigen langwierigen, aber jaja, notwendigen Theoriestunden, die unser Komiker Ben gerade so zum aushalten machte und dem allabendlichen Spieleabend in Kombination mit, in der Intensität wachsendem Fast-Food Konsum, als Belohnung.
Dennoch mussten wir dem Psychologen mehrere Besuche abstatten, der den meisten von uns leider nicht helfen konnte. Mit etwas Glück können die Probleme während des kommenden Aufbaulehrgangs noch behoben werde.
Nach vier kurzen Nächten und dem daraus ehrlich gesagt resultierenden Schlafmangel verabschieden wir uns aus der Metropole Clausthal-Zellerfeld.
Wir wollen uns bei unseren Referenten für eine interessante Woche in lockerer Atmosphäre bedanken.
Die Seminargruppe 5...

Bericht vom Grundlehrgang der Seminargruppe 23

26.09.2016 | Bereich: Seminare

Bericht vom 05.09.2016 - Tag 1: Anpfiff
Um 12 Uhr trafen sich alle Teilnehmer des Einführungsseminars an der Akademie des Sports in Clausthal-Zellerfeld. Nach Schlüsselvergabe und Zimmerbezug sind wir gesammelt zum Mittagessen gegangen, wobei die ersten Unterhaltungen stattfanden.

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Bericht von Grund- und Aufbaulehrgang 2016-09 in Lüneburg

31.08.2016 | Bereich: Seminare

Einführungsseminar

Montag der 18.07:
Bis um 12 sollten alle vom Seminar angereist sein, schon in dieser Zeit wurden Freundschaften geschlossen. Als alle eingetroffen sind gab es eine kurze Kennlernrunde.
Dann folgte schon das Mittagessen bei dem nicht wirklich jeder zugelangt hat. Nach dem Mittagessen trafen wir uns wieder in dem Seminarraum um „Spielregeln“ festzulegen. Und Aufgaben zu verteilen. Anschließend gab es noch einen Ordner mit Infos und Tipps für das FWD.
In der Sporthalle hat Meike uns die „kleinen Spiele“ erklärt und mit uns durchgeführt. Nachdem wir uns ausgepowert haben, haben wir die Spiele in der Theorie besprochen und gesammelt.
Später durften wir in kleinen Gruppen eigene Spiele variieren und erklären. Nach dem Abendessen hatten wir noch die Aufgabe uns einen Brief zu schreiben, den wir in einem Jahr wieder öffnen dürfen.
Dienstag der 19.07:
Nach dem frühen und stillen Frühstück gingen wir gleich in die Sporthalle. Heute stand Fitness auf dem Programm. Zum Aufwärmen haben wir ein Laufspiel gespielt, bei dem man sich sechs Partner und sechs Übungen merken musste, danach haben wir einen 16. Min. Lauf gemacht. Nach einer kurzen Verschnaufpause haben wir ein Kraftzirkel aufgebaut. Dieser Zirkel wurde in 2 er Gruppen vorgestellt und durchgeführt.
Auch die Theorie für das Fitnessprogramm durfte nicht fehlen, also erarbeiteten wir dies gemeinsam in der großen Gruppe die Prinzipien des sportlichen Trainings.
Später haben wir drei Expertengruppen für Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft gebildet. Nun folgte das Mittagessen und eine Mittagspause. Nach einem Mittagsschlaf haben die Gruppen die Aufgaben getauscht und sollten sich eine Übungsstunde selber ausdenken. Als dies durchgeführt war, trafen wir uns im Seminarraum um eine Einheit für Aufsichtspflicht und Haftung zu besprechen. Nach dem Abendessen haben wir in der Theorie eine Projektplanung
durchgesprochen und Projekte verteilt, die wir in 2er- Gruppen am Freitag vorstellen sollen.
Mittwoch der 20.07:
Heute sollten wir uns nach dem Frühstück im Seminarraum treffen und über gute Übungsleiter bzw. über den super Übungsleiter „Pit“ zu sprechen und auch mit unseren Ordner für Tipps als Übungsleiter zu arbeiten.
Dazu haben wir etwas zur „Rolle und Aufgaben der Übungsleiter“ gelesen und besprochen.
Ebenfalls haben wir über die Erwartung an den Verein die Teilnehmer, die Schulen und Eltern, aber auch über die Erwartungen an uns selbst diskutiert und gesprochen. Als Weiteres haben Rollenspiele zu Problemen und Lösungen in einer Übungsstunde gespielt.
Nach dem Mittag hatten wir noch eine erholsame Pause, bevor wir Bewegungssport in der Halle hatten. Dazu haben wir auch kurze Spiele gespielt und dazu die Theorie mit aufgegriffen. Als wir damit fertig waren, sollten wir unser Projekt besprechen und vorbereiten, sodass wir es vorstellen könnten, dies haben alle Gruppen draußen gemacht, da schönes Wetter war.
Dann war auch schon Abendbrotzeit und wir trafen uns alle im Essensraum. Unsere Abendeinheit war die Theorie zu dem Bewegungssport in der Halle.

Zwischenseminar

Montag der 25.07:
Heute hat unsere Gruppe Zuwachs bekommen, die Mädchengruppe ist gewachsen. Nach einer kurzen organisatorischen Einheit gab es Mittagessen.
Danach haben wir eine Sporteinheit und eine Theorieeinheit zu Gruppenprozessen durchgenommen.
Nachdem wir uns alle wieder hatten und auch Gonna kennlernen durften, haben wir versucht motiviert mitzumachen.
Dann nahte schon das Abendessen. Es war ein schöner Einstieg in die Woche.
Dienstag der 26.07.2016:
Ab 8:00 Uhr gab es wieder Frühstück. Nach der Stärkung ohne Obst war Ausdauertraining angesagt.
Mit einem „Morgenlauf“ durch den Park wurde diese Einheit begonnen. Dann ging es mit kleinen Spielchen weiter.
Nach den Spielen wurden wir in Gruppen eingeteilt und haben ein großes Ausdauerspiel gespielt. Wir mussten um den Platz laufen, in Ringe werfen und wenn man nicht trifft kleine extra Runden laufen.
Obwohl wir dachten es sei schon Abend gab es um 12:00 Uhr erst Mittag. Zu unserer Freude gab es eine lange Mittagspause. Erst um 14:00 Uhr ging es mit den Entwicklungsphasen weiter.
Auch der Kuchen zwischendurch hat uns geschmeckt. 18:00 Uhr- Raubtierfütterung, nach so einem anstrengenden Tag kam das Abendessen genau recht.
Um 19:00 Uhr bekamen wir dann von Gonna einen Einblick in das sinnvolle Thema Schutz vor sexualisierter Gewalt.
Mittwoch der 27.07.2016:
Am Frühstückstisch hat man schon an den Gesichtern gesehen, dass der gestrige Tag anstrengend war. Doch genau zum rechten Zeitpunkt gab es Obst zum Frühstück. Dies hat gut gestärkt. Treffen war in der Halle, um ein wenig Theorie zu besprechen, aber dann auch wieder sportliche Übungen durchzuführen, zu den Themen Koordination und Kraft. Auch nach dem Mittagessen ging es mit diesen Themen weiter. Dazu kam noch Volleyball.
Um 16:00 Uhr gab es wieder Kaffee und Kuchen. Und danach sind wir in den „Wald“ gegangen und Geländespiele gespielt. Es hat viel Spaß gemacht, da alle begeistert waren von dem Spiel.
Nach dem Abendbrot hatten wir frei, doch haben noch alle zusammen im Seminarraum gespielt.
Donnerstag 28.07.2016:
Nach dem Frühstück ging es sofort in die Sporthalle, denn es war nicht nur Sport angesagt, sondern für drei von uns stand noch eine wichtige Aufgabe bevor: Die Lehrprobe. Alle drei Mädchen machten es super und bestanden.
Nach dem Mittag hatten wir noch Pause, doch dann wurden wir in Teams eingeteilt und durften uns bei dem Spielfest batteln. Leider gewann die Entchengruppe ganz knapp mit einem Punkt Vorsprung. Zwischendurch durften wir uns mit einem leckeren Eis erfrischen.
Nach dem Abendessen und einer langen Duschpause ging es mit unserem bunten Abschlussabend weiter.
Jedes Zimmer hatte ein Spiel vorbereitet. Doch wir haben noch länger zusammen gesessen und andere Spiele gespielt, da wir die Zeit noch auskosteten.
Zum Schluss ist zu sagen, dass wir eine coole Gruppe waren und die zwei Wochen gut miteinander verbracht haben.

Seminarbericht Grundlehrgang 2016-12 in Göttingen

31.08.2016 | Bereich: Seminare

"Es ist gut neues kennenzulernen! Gewohnheiten machen träge und stumpfen die Sinne ab. Neues und Unbekanntes zu wagen, ist das Salz des Lebens. Es verleiht dem Dasein einen köstlichen Geschmack." - Jill A. Moebius


Und etwas „Neues“ stand definitiv vor uns allen, als wir am Montagvormittag nach Göttingen angereist sind. Keiner wusste wirklich, was uns erwarten würde. Die ein oder anderen kannten sich untereinander schon. Aber der Rest von uns startete in eine Woche mit völlig unbekannten Menschen, Aufgaben und Herausforderungen. Ein bisschen Aufregung, Neugier und vielleicht auch Angst stand jedem ins Gesicht geschrieben, während wir mit Koffern beladen die Jugendherberge Göttingen betraten. In der Empfangshalle suchte sich jeder einen Platz und es bildeten sich schon die ersten Grüppchen. Punkt 12 kamen unsere Teamleiter und gaben uns die ersten Instruktionen. Wir sollten die Koffer aus der Eingangshalle in die „Disko“, oder auch „Disse“ genannt, bringen. Anschließend trafen wir uns auf dem Gelände der Jugendherberge zur Begrüßung. Die Gruppenleader haben uns in zwei Gruppen eingeteilt; Seminargruppe 12 und Seminargruppe 13. Als eine Art Ritual haben uns die Gruppenleiter ein Klatschspiel beigebracht was wir im Laufe der Woche immer wieder machen sollten und dies auch schneller hinbekommen sollten als am Anfang.
Nach der Begrüßung ging es erstmal zum Essen. Hühnerfrikassee mit Reis oder Nudeln. Für Jugendherbergsessen war es erstaunlich lecker. Als Beilage gab es ein Salatbuffet, an dem sich jeder reichlich bedienen konnte. Das sollte auch den Rest der Woche so bleiben.
Nachdem jeder satt und zufrieden war, trafen wir uns in unseren Seminarräumen das erste Mal als Gruppe. Da man ja noch in völlig fremde Gesichter geschaut hat, schlugen unsere Teamleiter Vitali und Jill vor, ein paar Kenn-lern-Spiele zu spielen; danach hatte jeder eine grobe Ahnung, wer neben einem stand und wie der gegenüber heißt.
Da dieser Tag aber nicht nur aus Kenn-lern-Spiele bestehen konnte, wurden wir auch gleich in den bestehenden Wochenplan eingeweiht. Zwischendurch durften wir alle nochmal eine Pause mit leckerem Abendessen tätigen. Nach erneut gefülltem Magen hieß es noch einmal für 1 ½ h in den Seminarraum um weitere Anweisungen anzuhören und eine „fesche“ Trinkflasche und ein dunkelblaues FWD-T-shirts zu bekommen. Anschließend traf man sich mit neu gewonnenen Freunden und unternahm noch etwas in Göttingen. Ich und meine neue Clique waren im Stiftsgarten und haben den Studenten beim Frisbee spielen zugeschaut. Natürlich liefen uns auch eine Menge Pokémon GO Spieler über den weg, die uns verrieten, wo der nächste „Pokestop“ zu finden sei. Später am Abend (oder schon Morgen) testeten wir erschöpft die Betten. Hätten wir geahnt was uns am nächsten Tag erwartet, wären wir eher ins Bett gegangen, aber wir waren unwissend.
Dienstag: Etwas erschöpft vom letzten Abend quälten wir uns am nächsten Morgen gegen halb 8 aus dem Bett. Bedingung unserer Teamleiter war, bis 8.15 Uhr spätestens beim Frühstück zu erscheinen. Der Geruch von Waffeln heiterte die Stimmung etwas auf und spätestens mit vollem Magen war der Start in den Tag erfolgreich. So weit, so gut. Bei manchen senkte sich die Stimmung jedoch, als Vitali aufstand und im Essensraum verkündete, dass wir uns um 9 mit Sportsachen an der Halle treffen sollten.
Einige Zeit später, in voller Sportmontur und gefüllter Trinkflasche, standen wir vor der Halle und warteten auf Vitali und Jill. Der Sport“unterricht“ begann relativ ruhig mit einem Knoten-Spiel zum weiteren Kennenlernen. Nachdem wir uns entwirrt hatten, sammelten wir uns in einem Viereck aus Bänken um ein bisschen Theorie durchzunehmen. Die Theorie bestand aus „Spielarten und ihre Variationen“. Um dies praktisch durchzuführen, bildeten wir Gruppen und überlegten uns selbständig Variationen zu verschiedenen Spielen, wie zum Beispiel zu „Feuer Wasser Sturm“. Nach der Durchführung und einer Mittagspause mit leckerem Essen (Schweinekotelett mit Kartoffeln) führte Jill mit uns eine Übungsstunde zum Thema Fitness durch. Der Höhepunkt dieser Übungsstunde bestand aus einem Zirkeltraining. Als nächstes war Vitali an der Reihe. Er hatte nicht gerade Lust uns zu schonen. Nach einem Muskeltraining, in dem wir unter anderem wie Frösche springen sollten,  stand wieder ein Zirkeltraining auf dem Plan. Nach zitternden Muskeln bei den letzten Stationen, hatten wir es für diesen Tag auch schon fast geschafft. Mit einem entspannten Cool-Down-Spiel endete unsere Sporteinheit;…für diesen Tag. Abendessen stand auf dem Plan und anschließend ein erneutes Treffen im Seminarraum zur Theorie zu Übungstundenaufbau etc.
Abends, nach gelernter Theorie, merkte man schon ein leichtes ziehen in den Beinen. Aber durch die vielen neuen Eindrücken, die uns am Abend durch die Innenstadt Göttingen beschert wurden, vergaßen wir die leichten Schmerzen. Wenn man von einem kleinen Dorf kommt wie ich, erscheint Göttingen wie eine Großstadt. Vor allem das Nachtleben ist sehr interessant anzusehen. Da wir wussten, dass der nächste Tag auch anstrengend sein würde, gingen wir aber doch rechtzeitig zurück zur Herberge um genügend Schlaf abzubekommen. An diesem Tag stieß auch Jana zu uns, die Vitali im Laufe der Woche zur Hilfe stehen sollte.
Mittwoch: Der Verdacht hatte sich bestätigt, der Muskelkater war da. Schon alleine das klettern aus dem Hochbett war eine Qual. Hinsetzten, zum Beispiel beim Frühstück, ging nur eingeschränkt. Die Beine ließen sich ca. 10 Grad beugen, dann hatte man keine Wahl, als sich auf den Stuhl plumpsen zu lassen. Aufstehen ging noch weniger. Und genau an dem Tag gab es auch noch eine Planänderung. Wir sollten uns wieder um 9 Uhr mit Sportsachen vor der Halle treffen.
Unser Glück war nur, dass wir während des Sports die Muskelkaterschmerzen vergaßen. Der Sport war auch echt toll und abwechslungsreich. Das Thema lautete Erlebnissport. Wir starteten die Sporteinheit mit Kettenfangen als Erwärmungsspiel. Der Höhepunkt jedoch war das variierte Brennballspiel, in welches wir Kletter-, Schwing- und Sprungstationen einbauten.
Nach einer tollen Partie Brennball ging es zum Essen, welches heute italienisch angehaucht war. Es gab leckere Spaghetti Bolognese. Die Pause danach tat uns auch allen sehr gut und wir konnten neue Energie schöpfen. Mit dieser starteten wir in einen Seminar-Nachmittag zum Thema „Recht“. Diese theoretischen Einheiten sind vor allem wichtig für unser nachfolgendes Jahr in der Schule und den Vereinen. Wir klärten auch, dass es nicht ganz okay ist, mit Kindern in den Wald zu gehen, auch wenn Vitali dies als Beispiel für eine Rechtsfrage vorschlug.
Bevor wir ganze Juristen werden konnten, gab es Abendbrot. Mit vollem Magen ging es anschließend weiter und wir besprachen alles, was wir für unser Projekt wissen mussten. Dies ist eine Aufgabe die wir in Zusammenhang mit dem FWD erfüllen sollen. Es kann ein Projekt von einer Schatzsuche bis hin zu einer Theateraufführung mit den zu betreuenden Kindern sein. Auch bekamen wir von zwei FWD´lern eine Einweisung über die Juleica (Jugend-Leiter-Card) bekommen, die wir über das Wochenende beantragen sollen. Den Abend verbrachten viele in der Stadt, während der Rest es sich gemütlich auf dem Campus machte.
Donnerstag: Die Motivation am nächsten Morgen mit Muskelkater Sport zu machen, war gleich null. Trotzdem versuchten wir, bei der Hitze am nächsten Tag so gut es ging, mitzumachen. Das wir nicht die Erwartungen erfüllten, senkte die Stimmung von uns Teilnehmern ungemein. Nichtsdestotrotz hielten wir bis zum Mittag durch und hatten trotz allem Spaß am Sport. Wir lernten, welche Varianten man für die Erwärmung und das Cool-Down (eine Art zum runterkommen nach dem Sport) hat. Überraschenderweise kann auch eine Gruppen- oder Paarmassage als Cool-Down dienen, welche wir sehr genossen. Vor allem unserem Muskelkater tat das sehr gut. Für diese Woche sollte das unsere letzte Sporteinheit gewesen sein.
Nach der erfrischenden Dusche, die wir uns nach der Sporteinheit redlich verdient hatten, gab es Mittag. Fisch mit Möhrchen und Kartoffelbrei. In der anschließenden Mittagspause erholten wir uns und genossen draußen das schöne, sonnige Wetter.
Die nachfolgende Seminareinheit bestanden aus spannenden Themen, wie Kommunikation und bewegten Pause. Unsere Teamleiter erklärten uns, welche verschiedenen Arten von Kommunikationen es gibt und welche wir uns am besten zu Eigen machen, wenn wir mit unseren zu betreuenden Kindern sprechen.  Zu der Thematik Bewegten Pause klärten wir als erstes, was eine bewegte Pause überhaupt ist. Es ist eine Art Mini-Pause, die mit kleinen Spielen die Kinder erneut zum Lernen motivieren soll. Diese Spiele, wie wir an eigenem Leib erfahren durften, sind echt motivierend und machen auch Spaß.
Da dies der letzte Abend der Woche war, grillten wir zusammen mit der anderen Seminargruppe. Essen im Freien, bei so warmen Temperaturen ist einfach das Beste. Und super geschmeckt hat es auch. Aber auch dieser Abend ging irgendwann zu Ende und wir legten uns mit den Gedanken an den morgigen Tag schlafen.
Freitag: Letzter Tag. Nach dem wir Mittwoch schon „Bergfest“ gefeiert hatten, freuten wir uns Freitagmorgen schon sehr auf zu Hause. Natürlich hatte die Woche sehr viel Spaß gemacht, aber anstrengend war sie allemal. Nach dem Frühstück stand uns trotzdem noch eine Seminareinheit bevor. In dieser gaben wir Vitali ein Feedback zu dieser Woche. Außerdem sollten wir noch einen Auswertebogen vom ASC ausfüllen. Danach waren wir offiziell entlassen… für diese Woche jedenfalls. Nach der Verabschiedung unserer neu  gewonnenen Freunde begaben wir uns alle auf den Heimweg in unser verdientes Wochenende.
Abschließend kann man sagen, dass sich das Unbekannte recht schnell in etwas Bekanntes umgewandelt hat und zur Gewohnheit wurde. Diese Seminarwoche war eine sehr lehrreiche und spannende Woche, die uns wohl noch länger, dank der vielen Erlebnisse in Erinnerung bleiben wird.