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Seminarbericht "GL 13 CLZ"

05.12.2012 | Bereich: Seminare

Seminarbericht "GL 13 CLZ"


„Will noch wer Maggi?...“
…Fragt man sich nun, was diese Frage als Überschrift zu einem Bericht über einen Grundlehrgang zur Übungsleiter-C-Lizenz zu suchen hat, der muss unsere bunte Truppe eigentlich selbst kennenlernen. Wem dies nicht möglich ist, dem versuche ich im Folgenden einmal zu erklären, was man heutzutage eigentlich auf solch einem Lehrgang vermittelt bekommt:

Ganz untypisch fangen wir einmal hinten an, denn sonst wird einem die Spannung nach der Maggi-Frage genommen. Unser Abschlussabend fiel Donnerstag mit einer langen Runde Werwolf und einem kurzen Turnier Mattenrutschen in der Sporthalle zwar anders aus, als geplant, war insgesamt aber doch recht lustig und sollte uns zumindest für eine Weile vergessen lassen, dass vorerst der letzte Tag anstand. Auch wenn uns unsere Referenten Melanie und Fabian die Woche über mit sportlichen Aktivitäten „gequält“ hatten und sich doch einige über Muskelkater beschwerten, so waren die vier Tage in Clausthal-Zellerfeld spaßig und ausgeglichen gewesen. Alle 26 Teilnehmer hatten die letzten Theoriestunden über die Grundlagen der Anatomie über sich ergehen lassen, die Fitness- und Beweglichkeitsübungen bereitwillig ausgeführt sowie sich heißhungrig auf Nudeln mit Bolognese inklusive Schokopuddding als Nachtisch gestürzt. Überhaupt war das Essen sehr gut – nicht zuletzt auf Grund der wundervollen Frage: „Will noch wer Maggi? ...“
Aber zurück zum Lehrgangsprogramm. Es ist nicht leicht, den perfekten oder zumindest einen sehr guten Ausgleich zwischen Theorie und Praxis während Seminaren zu finden. Unsere Referenten haben es geschafft – denn es war nicht langweilig, keiner fühlte sich zu stark über- oder unterfordert und der Spaßfaktor war auch vorhanden. So lernten wir viel über Kommunikation, die Rolle des „perfekten“ Übungsleiters, Aufsicht, Haftung und Sportvereine in der Gesellschaft in den Theorieeinheiten, während im praktischen Teil kleine Spiele, der Aufbau einer Übungsstunde und Vor- sowie Nachteile von Bewegungsaufgaben und –anweisungen thematisiert wurden.
Anfangs waren alle 26 Teilnehmer noch etwas verhalten, schließlich kannte man sich zum Großteil noch nicht und wusste auch nicht, ob der Lehrgang Spaß machen würde. Doch nach den ersten Kennenlernspielen saßen wir alle schon in einer lustigen Runde zusammen und die Woche versprach, vielversprechend zu werden. Nachdem die ersten organisatorischen Dinge wie Essenszeiten besprochen waren, stiegen wir gleich ins Thema ein. Wir sollten Spiele kennenlernen – und eines sollte unsere Wochenaufgabe sein. Jetzt kommen wir auch zum Thema „Maggi“. Denn jeder bekam einen Zettel mit einer Aufgabe, die er jeden Tag wiederholen sollte. Das bringt für jede Gruppe großen Spaß, denn man kann die verrücktesten Dinge als Anweisungen auf die Zettel schreiben. Und eine lautete nun in unserer Gruppe, bei jedem Essen in die Runde zu fragen: „Will noch wer Maggi?!“
Bericht von Merret Hoffmann