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Einführungsseminar L in Clausthal

19.11.2010 | Bereich: Seminare

Das FSJ-Einführungsseminar (Übungsleiter-C-Grundlehrgang L) in Clausthal-Zellerfeld ist erfolgreich zu ende gegangen. Hier könnt Ihr den Bericht vom Lehrgang lesen.

 

Vom 25.10.2010 bis zum 29.10.2010 trafen 22 Teilnehmer, überwiegend Jungs und nur 6 Mädchen, mit 3 Lehrgangsleitern in einer Bildungsstätte in Clausthal-Zellerfeld ein. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einleitung über die Informationen des Lehrgangs, ging es auch schon direkt los mit „ Kennenlernspielchen“. Von einer schnellen Namensrunde bis hin zu verschiedenen Stuhlkreisspielen war auch allen schnell klar, dass die Gruppe auf einer Wellenlänge ist, da durch Witz und lustige Zwischenkommentare jedem die Hemmung  genommen wurde. Die Stimmung war KLASSE!!!
Nachdem alle Regeln soweit besprochen wurden und der erste Tag nach Anreiseerschöpfung sich dem Ende neigte, brach auch schon der nächste Tag an, der sich schon sehr schnell als anstrengend entpuppte. Als allererstes haben wir den Aufbau einer Übungsstunde besprochen zum Thema: „Unterricht ist nicht planbar!“, darauf folgten Kleine Spiele zum Auf- und Abwärmen zum späteren Unterrichtsstoff Stundeneinstieg und –abschluss durch unsere Lehrgangsleiterinnen Olga und Steffi.  Am selben Abend hatte Kai die grandiose Idee uns einfach mal richtig hart ranzunehmen und dachte sich: Wir hätten gewiss alle Lust auf Muskelkater! Er motivierte uns dazu die krassesten Stabilisationsübungen zu machen. Dies diente zum Aufwärmen der Trendsportart: Parkour. Schnell wurden uns die Erwartungen von einem langweiligen Seminar genommen, da der eine oder andere auch sportlich gesehen an seine Grenzen gelangte.
Am Mittwoch wurde uns dann gezeigt, dass man Sport auch gut mit Musik kombinieren konnte: Hierbei wurde uns neben der Theorie „Vermittlungsformen im Sport“ auch verschiedene Bewegungsaufgaben in der Praxis vermittelt, wo wir selber Pyramiden bauten, zum Rhythmus klatschten, aber auch unseren Gruppentanz zum Lied „Cha Cha Cha Slide“ tanzten. Es war für einige eine ganz neue Art sich sportlich zu bewegen, doch fand es bei allen sofort große Begeisterung. Der Nachmittagsunterricht prägte uns mit viel Theorie zum Thema Doping und der Aufbau einer Sportorganisation. Dies senkte jedoch nicht die Stimmung, sondern wurde von Olga und Steffi interessant gestaltet, da durch verschiedene Gruppenarbeiten jeder mit einbezogen wurde. Am Abend wurde uns eine neue Trendsportart durch Kai beigebracht: Ultimate Frisbee. Es war toll, sich sportlich neu herauszufordern.
Der Donnerstag galt dem Thema: Bewegungslernen.  Nachdem Kai uns dazu die theoretischen Aspekte erläuterte, gingen wir auch schon in die Halle und lernten, was für viele recht neu war, unseren Körper durch unterschiedliche Körperrollen sowie Radschlag auf andere Weise zu koordinieren. Supertalent: Steffi- sie ließ unsere Münder offen stehen.  Aufsichtspflicht und Haftung in der Praxis wurde uns später durch Olga und Steffi gelehrt, dass wir uns auch bewusst werden, welche Art von Verantwortung wir als Übungsleiter tragen müssen. Unsere Übungsleiter dachten einfach an alles.
Nach und nach neigte sich der Lehrgang auch dem Ende zu und wir waren an unserem Abschlussabend angekommen: Diesen verbrachten wir durch ein gemeinsames Gruppenspiel „Activity Extreme“. Durch selbst erdachte Hindernisse wie mit dem Mund malen, mit erotische Stimme sprechen und vielen anderen wurde der Abend sehr unterhaltsam und der ein oder andere Lacher wurde garantiert. Man hat schnell gemerkt, dass die meisten Hindernisse sowie Begriffserläuterungen speziell auf ein Thema fixiert waren.
Der Abreisetag stand bevor und die letzten Theorie- und Praxisaufgaben wurden vollbracht: Zum Abschlussthema Dehnen und Kräftigen wurden uns vorerst die einzelnen Muskelpartien erklärt, welche wir später in der Halle durch Dehn- und Kraftübungen selbst trainieren sollten.
Während der fünf Tage wurden durch Kai, Olga und Steffi das ganze Seminar durch die verschiedensten Spielchen besser gestaltet: Zum einen gab es das Länderspiel, dass erst durch eine blöde Ungeschicklichkeit (durch Rambo) interessant wurde und schnell seinen Lauf nahm, da auch der Gewinner rasch fest stand. Auch „alle Ameisen sind tot“ und der „Partywalk“ waren witzige Unterbrechungen, um den ganzen Lehrgang aufzulockern und einen gewissen Gruppenzusammenhalt zu schaffen.
Alles in allem war der Lehrgang eine aufregende, spaßige und zugleich sehr anstrengende Zeit, die unsere Erwartungen in allem übertraf: Es wurde nicht nur viel Lehrreiches für jeden einzelnen von uns mitgenommen, nein viel mehr noch wurden viele Freundschaften geknüpft, sodass alle mit wahnsinniger Freude dem nächsten Lehrgang entgegensehen!

 

(geschrieben von Melanie Stahnke-Weltwärtsteilnehmerin des ASC Göttingen-zur Zeit in Südafrika)