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Bericht Abschlussseminar Langeoog 3

15.07.2011 | Bereich: Seminare

Abschlussseminar Langeoog 3, 27.06.-01.07.2011

Montag, 13:20 Uhr: Nachdem auch endlich die letzten Teilnehmer des FSJ- Abschlussseminars angekommen sind, geht es nach einer 15 minütigen Verspätung von Bensersiel nach Langeoog .
Auf der Insel angekommen geht es direkt in den Zug, der uns vom Anleger nach Langeoog rein fährt. Dort hatten wir ca. 30 Minuten Zeit, um einige Dinge einzukaufen, ehe wir uns um 15.30 Uhr an der Düne 13, einem kleinen Restaurant und Bar, getroffen haben. Nach einer kleinen Begrüßung und Vorstellung der Referenten ging es für einige mit dem Fahrrad Richtung Zeltlager für die anderen lag ein ca. 45 minütiger Fußmarsch am Strand bevor, bis auch sie endlich dort angekommen waren.

 


Zwischen all den Dünen und im eigentlichen Nichts befand sich das Zeltlager Langeoog, nur knapp 5 Minuten von einem traumhaften Sandstrand entfernt.
Als endlich alle ihre Zelte hatten und sich dort mehr oder eingenistet hatten, ging es gleich weiter im Programm: Kooperative Spiele standen auf dem Plan. So machten wir einige Kennlernspiele, wie zum Beispiel „Dööfchen Dööfchen…“ Aber auch Spiele, die nur mit Teamwork bewältigt werden konnten, wurden absolviert.
Anschließend ging es in den Gemeinschaftsraum, es gibt Abendessen und der erste Abend auf Langeoog ist vorbei. Einige sind noch zum Strand, um dort ein bisschen Volleyball zu spielen. Wer Lust hatte, hat sich dort angeschlossen.
Ab dem ersten Morgen geht es für jeden, der Lust hat um 07:30 Uhr zum Frühsport: Joggen, Schwimmen, und Rad fahren wurden angeboten. Doch nicht jeder konnte sich um diese Uhrzeit motivieren aufzustehen, sodass die Frühsportgruppe von Morgen zu Morgen kleiner wurde.
Was natürlich bei keinem Seminar fehlen darf, ist der theoretische Teil. Wer also gedacht hat, dass dies eine Woche zum Entspannen ist, der hat sich sichtlich geirrt. Und so gab es für den einen oder anderen ein paar spannende Aufgaben: „das Vereinsplanspiel“. In einer Kleingruppe dürfen wir auf einem Papier unseren eigenen Sportverein gründen, einen Finanzierungsplan für diesen Verein aufstellen, ihn einigen Referenten erläutern und dafür sorgen, dass der Verein einen FSJler bekommt. Dabei sind die unterschiedlichsten Vereine entstanden.
Nachdem alle Verein versucht habe, die Jury von ihrem zu überzeugen, wird mit einem Punktesystem das beste Vereinskonzept gewählt. Und den ersten Platz hat gemacht? (Leider nicht mehr im Kopf.
Der Sport darf bei einem Abschlussseminar im Bereich Sport natürlich nicht zu kurz kommen und wir können uns auch in neuen und anderen Sportarten ausprobieren. So rennen einige zum Beispiel mit überdimensionalen aussehenden Wattestäbchen über ein Spielfeld und versuchen einen Ball ins gegnerische Tor zu schießen/schlagen. Diese Sportart nennt sich „Bouncer- Ball“ und bringt großen Spaß!
Für mutige geht es an den Strand zum Rugby spielen und das „tackeln“ zu üben
Für wen dies nichts ist, der kann sich auf dem schönen Sandstrand bei Beachvolleyball begnügen, denn da wird der Ball fleißig über das Netz gebaggert und gepritscht.
Auch die unterschiedlichen Workshops haben natürlich nicht gefehlt! So konnten wir uns entweder für „Persönlichkeitsentwicklung“, „Auswertung des FSJ“ „Lacross“ oder „Vielfalt“ entscheiden. Für jeden war etwas dabei!

Das Highlight der Woche war für alle das traditionelle Battle „Schlag den Referenten“, bei dem sowohl wir FSJler, als auch die Referenten jeweils vier mehr oder weniger lustige Spielchen auswählen und gegeneinander antreten. Es ist spannend: Anfangs liegen die sechs immer ein Spiel vorne, doch nach einem harten Kopf- an- Kopf rennen, großen fights und dem siebten Spiel, stand endlich der Sieger fest: das 60- köpfige FSJler- Team!
Und wie man bekanntlich weiß, sind Wettschulden Ehrenschulden. So mussten die sechs Referenten am nächsten Morgen beim Frühstück ihre Wette einlösen: „Geschlechtertausch„+ Modenschau beim Frühstück vor insgesamt 60 FSJlern und 20 anderen Zeltlern. Bis kurz vor dem Fähranleger Bensersiel mussten sie die Show fortsetzten, ehe sie sich davon befreien durften. Aber es war ein riesen Spaß!
Eine tolle und lustige Woche ist zu Ende gegangen und am Freitag verlassen alle, mit Teilnahmebescheinigung, Urkunde und jede Menge neue Erfahrung und Freunde im Gepäck, die Fähre und machen sich zurück auf den Weg nach Hause.