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Bericht vom ÜL-C Seminar in Melle

08.09.2011 | Bereich: Seminare


Am Montag, den 29.08.2011, war es soweit: Das Seminar F Melle NTB startet mit 19 jungen und hochmotivierten (oder doch hochmuttivierten!?) FSJ'lern bzw. BFD'lern in eine Woche voller Spaß und Spannung. Zu Beginn sorgte ein wunderbares Kennenlernspiel dafür, dass das Eis gebrochen wurde, wobei James mit seinem Jojo spielte und Jessie mit Joole joggte.

Anschließend ging es mit Steffi B. in die Turnhalle, wo spannende und spaßige Sportspiele auf die Teilnehmer warteten. Diese Spiele machten den Teilnehmern soviel Spaß, dass Steffi B. sogleich von Anneke mit einem schönen und liebevoll gemeinten Matschauge belohnt wurde, hervorgerufen durch einen gezielten Wurf mit einem Catch-Ball ins Auge. Bereits dort zeichnete sich ab, dass das Traumpaar des Seminars bereits gefunden wurde: James und Hauke a.k.a Simon, denn "wahre Liebe gibt es eben nur unter Männern!" Abends wurde die Zeit genutzt um den Abschlussabend am Donnerstag durchzuplanen. Mit überwältigender Mehrheit stimmten alle (!) Teilnehmer für ein
Flunkiballtuier, welches jedoch durch das Vetorecht der Referentinnen abgelehnt wurde. Nach einigen Minuten des Schweigens wurde dann noch eine letzte verzweifelte Idee hervorgebracht. Schlag die Referentin! Da die Aussicht auf ein Flunkiballturnier in weite Ferne gerückt war, wurde eben dieser Vorschlag angenommen. Der Dienstag startete für die meisten Teilnehmer viel zu früh, jedoch ahnten die Teilnehmer beim Frühstück auch noch nicht, mit was für Informationen zum Thema Bewegungslernen der Referent Jörg sie wenig später verwöhnen würde. Nach einer überwältigenden Fülle an informativen und durchaus interessanten Informationen ging es weiter in der Turnhalle mit Spielen zur Förderung der koordinativen Fähigkeiten. Als "Kirsche" auf dem Eisbecher des Vergnügens, durften alle Teilnehmer am eigenen Leib erfahren, was genau Tracour bedeutet. Die Pause zum Mittag rettete evtl. den Großteil des Kurses. Der Nachmittag des Tages, der so schön angefangen hatte, verlief mit exponentiell steigendem Spaßfaktor, da die zweite Steffi im Bunde, nämlich Steffi K., den Teilnehmern das Thema der Kommunikation nahelegte. Der theoretische Teil im Seminarraum versprach schon vieles: Einer der Gruppe beschrieb ein Bild und der Rest hatte die Aufgabe beschreibendes zu malen. Dabei entstanden möglicherweise Kunststücke im Wert von Millionen, jedoch sind noch keine Zahlen bekannt. In der Halle wurden anschließend die unterschiedlichen Vermittlungsformen näher erläutert und Klarheit machte sich bei den jungen Leuten breit. Da im Vorfeld erklärt wurde, dass nur 50% von gesagten verstanden wurde und wirklich nur 10% gemerkt wird, machen wir an dieser Stelle einen Sprung und gehen zu dem Punkt über, an dem die Teilnehmer eine wirklich informative Diskussionsrunde über Doping führten. Leider konnten die Leute gegen das Doping wenig Argumente bringen, die überzeugend waren. So 
endete der Dienstag mit Vorfreude auf den Fitness-Mittwoch. Der sogenannte Todes-Fitnesstag am Mittwoch startete mit einer vielleicht unangemessen übermotivierten Steffi B. Kondition- und Kraftparcours mit anschließender Entspannungsphase und Massage war das Stichwort. Grade bei der Massage wurde der Gruppe die homoerotischen Schwingungen, die von Hauke (who the fuck is Simon?) und James ausgingen, bewusst, welche zu nachdenklichen Minuten veranlasste. Vor dem Mittag wurde auch endlich die Frage geklärt: Training - Was ist das? , sodass die Gruppe am Nachmittag beruhigt mit Günther das Thema der Aufsichtspflicht und Haftung durchgehen konnte. Beim Tanzen mit Steffi B. wurde allen Teilnehmern wieder bewusst, warum sie eigentlich dort waren, nämlich um Spaß zu haben. Durch das selbstständige Arbeiten kamen nicht nur Gordons schon oft gezeigte Entertainer-Qualitäten zum Vorschein, nein, auch entdeckten einige ihre Talente im schreiben von Songtexten oder im Umgang mit rythmischen Musikinstrumenten.
Nachdem die Teilnehmer vom brötchenreichen Abendessen gestärkt waren ging dasFitnesstraining los. Kräftezehrende Übungen ließen schnell merken, das Sport in Wirklichkeit Mord ist. Der wohlverdiente Schlaf kam für manche wie gerufen. Manch einer verpasste seinem Handy vorher noch kurz ein edles Spider-App, doch letztendlich bekam jeder seinen benötigten Schlaf auch wenn für den ein oder andren die Nacht etwas zu schnell verging. Der Donnerstag startete dann mit dem theoretischen Teil des Fitnessprogramms im Seminarraum, wobei Knochen, Gelenke und das Herzkreislaufsystem Gesprächsthema Nummer 1 waren. Als kleine Belohnung durfte im Verlauf des Vormittags jeder Teilnehmer eine eigene Übung in der Turnhalle leiten. Nachdem dann am Mittag das letzte warme Essen zu sich genommen wurde, ging es direkt weiter mit Katrin, welche die Gruppe ebenfalls belehren wollte. Dies tat sie auch durch Spiele wie Chaosball, Ostfriesenball oder T-Ball. Und wie bei jeder vernünftigen Sportart gab es natürlich auch dort Verletzte, da Keulen durch die Luft flogen anstatt Tennisbälle. Die anschließende Besprechung im Seminarraum wurde zu guter letzt und als Krönung einer spaßigen Woche durch den Geruch einiger ungewaschener Füße und verschwitzter Sportschuhe begleitet. Für den Abschlussabend war „Schlag die Referentinnen“ geplant, welches von James 2und Joole als Unparteiische gelenkt wurde. Durch ein Auslosungsverfahren wurde bestimmt wer gegen wen antritt und welches Spiel gespielt wurde. Und wer wäre als Glücksfee besser geeignet gewesen als Gordon? Natürlich niemand, daher übernahm er die Rolle, welche ihm auf den Leib geschnitten schien. Nicht auf dem Leib geschnitten schien die Rolle des Elton bei blamieren oder kassieren für James,der an einigen Stellen der Referentin sogar Antworten unbewusst vorsagte. Jedoch war die Empörung der Zuschauer über die mangelnden Erdkunde-Kenntnisse der Kontrahenten so groß, dass dies den wenigsten aufgefallen war. Die beiden Steffis waren dennoch mit vollem Einsatz dabei und hatten den Sieg fest im Auge (diesmal zum Glück den Sieg und keinen Catch-ball ;)). Leider übertrug sich ihre Motivation nicht auf die menschlichen Buzzer, die bei einigen Spielen ihre Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen und die Aufgabe der elektronischen Buzzer übernehmen sollten. Zudem waren die Teilnehmer von der Woche so mitgenommen und ihre Konzentration so am Boden, dass die beiden Steffis sich überraschend und unerwartet den Sieg im siebten Spiel ergattern konnten. Die Siegesfeier der beiden wurde von fragwürdigen Gesichtern begutachtet, denn niemand wusste ganz genau, was er/sie davon halten sollte. Die Belohnung für den Gewinner bzw. die Gewinner war eine Massage mit Stachelbällen, welche von allen Aktiven Spielern vorgenommen wurde. So kam es also dazu, dass die ausgeruhten Referentinnen noch ausgeruhter und die ermüdeten Teilnehmer noch müder wurden. Dennoch kann als Fazit gesagt werden (Ironie aus [x]), das die Woche - dank netten und kompetenten Referentinnen und einer gut gelaunten Teilnehmer-Gruppe - für alle einen positiven Eindruck hinterlassen und jeden eine Menge Spaß bereitet hat!