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Seminarbericht FÖJ im Sport

27.01.2011 | Bereich: FÖJ im Sport

Nach einer alternativen Anreise am Montag, ging es gleich zum vegetarischen Mittagessen.
Allerdings traf das Essen nicht den gewünschten bzw. erhofften Geschmacksnerv. Highlights waren in den meisten Fällen die Desserts und Nachtische.

Danach starteten wir mit einer kleinen Bekanntmachungsrunde, da es wieder neue Gesichter im Kreis gab.
Nachdem wir uns das Neuste aus den Einsatzstellen und Umgebung erzählt hatten, fingen wir an, eine besondere Form von „ 1, 2 oder 3“ zu spielen.
Maike stellte uns Fragen, welche einfach und offensichtlich schienen. Die Ergebnisse waren aber ebenso erstaunlich.

 

Nach einer Pause aus Kaffee, Tee und Kuchen stand „Activity“ auf dem Plan. Zuvor sollten wir Texte studieren um einerseits Begriffe zu finden und andererseits mehr über das Thema Treibhauseffekt mit allem drum und dran zu erfahren.  Und so kam es, dass man Sachen, die man weder kannte und teilweise auch nicht richtig aussprechen konnte malen, beschreiben oder pantomimisch darstellen musste. Äußerst unterhaltsam.

Der Dienstag startete mit einem, für die meisten, erfreulichen „normalen“ Frühstück, soll heißen es gab „Fleisch“.
Im Anschluss daran wurde sich über Klimapolitik unterhalten, wir bekamen viele Infos, sahen einen Film zum Thema,  „Wer, wenn nicht wir…“ und beendeten den Vormittag mit einem überaus interaktiven Rollenspiel.
Nachmittags gab es eine Führung von Dirk. Er erklärte uns die Funktionsweise und Geschichte unserer Unterkunft und dem Rest des Umwelt und Energiezentrums.
Abends haben wir, wie fast jeden Abend, Werwolf gespielt. In verschiedensten Variationen.

Mittwoch bekamen wir Besuch von Anne von Glokal, einer sehr kompetenten Referentin. Sie erklärte uns vieles und gab uns massig Informationen zum besprochenen Thema.
Anschließend veranstaltete unsere Seminargruppe eine Konferenz, in der wir die Hauptdarsteller waren.  Eine Versammlung, die über Biosprit, Landwirtschaft und alles was dazu gehört debattierte. Diese Idee kam im Großen und Ganzen sehr gut an.
Am späteren Nachmittag wurden wir in Gruppen aufgeteilt und sollten dann Statistiken vorstellen, ohne das Wissen, dass es immer noch eine Gegenpartei gab. Die Resultate waren erstaunlich und belustigend.

Am Donnerstag besprachen wir das JULEICA- Thema „geschlechtsbewusste Jugendarbeit“. Dies stellten wir wieder interaktiv dar, d.h. mit einem kleinen Spiel, wo männlich und weiblich gegeneinander standen und man die Gleichheit herstellen wollte, welche von einer Feststellung zu einer Frage transformiert.
Dann wurden noch Plakate gestaltet, wie Frauen bzw. Männer sein wollen bzw. sollen und wie sie tatsächlich sind. Aufschlussreich und überraschend informativ.
Am Nachmittag kam Dirk vorbei und trug uns die Energieströme eines Durchschnittshauses vor. Zudem gab er uns Tipps wie und wo man sparen könnte und konnte.
Ole und Burkhard statteten uns ebenfalls am Nachmittag einen Besuch ab und besprachen mir uns  organisatorische und ähnliche Punkte rund ums Seminar und FÖJ.

Ein weiteres JULEICA-Thema wurde am Freitag behandelt:  Partizipation im Verein und Konfliktlösung. Nach einer Gruppenarbeit wurde dies in Plakaten festgehalten und vorgestellt.
Nach dem Mittag startete eine Exkursion in zwei verschiedene Schweinebetriebe, eine Aufzucht und eine Mastanlage. Beide verfügten darüber hinaus auch über eine Biogasanlage. Funktionsweise und Wirkungsgrad sowie Amortisation wurden erklärt, wie zu erwarten gab es auch hier wieder Dinge, die die Aufmerksamkeit der Umstehenden vom Vortrag lenkten, wie zum Beispiel das Gerücht: Trägt der Typ Eye-Liner?
Am Abend haben wir noch einmal „Activity“ gespielt, diesmal mit verschärften Regeln, z. B. mit Wasser im Mund erklären. Anschließend spielten wir „Psychiater“. Wahnsinnig witzig. Die Spiele mit dem chinesischen Kaiser und dem Einkaufshaus zerrten dann zu sehr an den Nerven der Spielenden. Im Falle frischerer Geisteskraft würden hier sicherlich befriedigendere Ergebnisse zu erzielen sein.

Die Auswertung und Abschlussorganisation, mit Fahrkosten und Pipapo fand Samstag statt.
Danach gab’s das große „Auf Wiedersehen“.
Und mit Freude wird das nächste Seminar herbei gesehnt.



Christian Hoffmann