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Seminarbericht GL 10

09.09.2015 | Bereich: Seminare

Seminargruppe 10. Wochenberichte: Die Besten der Besten in Clausthal

Der Beginn des Einführungsseminars verspätete sich erst einmal durch viele Zugverspätungen. Schnell war klar, nächste Woche kommen alle mit dem Auto. Bei einem ersten gemeinsamen Mittagessen wurden wir aber wieder für die kommende Unterrichtseinheit gestärkt. Nach einer Führung über das Gelände der Sportakademie (durch Cong und Melli) wurden verschiedene Kennenlernspiele gespielt, die wir uns direkt für unseren eigenen Unterricht merkten. So verschwand schnell die letzte Nervosität. Schon am ersten Tag wurde viel gelacht.
In der ersten Theorieeinheit ging es darum, welche Anforderungen einem Jugendleiter von Schule, Verein und Eltern gestellt werden. Es wurden außerdem die vielen rechtlichen Grundlagen geklärt, begonnen mit der Aufsichtspflicht. Der Abend klang dann entspannt an der Konsole aus.
Zu Beginn des zweiten Tages nahmen wir unsere dicken Ordner entgegen, in denen wir im Laufe des FSJ immer wieder hineinschauen können. Hier steht neben dem richtigen Auftreten eines Übungsleiters auch drin, welche vielen verschiedenen Spiele wir durchführen können.

Danach wurde uns exemplarisch gezeigt, wie man eine Übungsstunde vorbereitet, am Beispiel Volleyball. Melli erklärte uns, worauf wir während einer Übungsstunde achten müssen Wie kommuniziere ich richtig oder wie vermeide ich Gefahrenquellen? Es wurde außerdem gezeigt, was ein ÜL immer dabei  haben sollte. Neben einer Pfeife, sollte der ÜL immer eine Uhr dabei haben und einen kleinen Spicker, auf den man immer wieder gucken kann, wenn man mal den Faden verloren hat.
Am Nachmittag bekamen wir dann Besuch von Nadine Müller, die uns als Vertreterin des ASC Göttingens über alle organisatorischen Fragen aufklärte. Außerdem wurde schon einmal auf das Turnfest in Göttingen hingewiesen. Am Abend stellten dann einige ihr kleines Bewegungsspiel für die Gruppe vor. Dabei wies Cong immer wieder daraufhin, auf Gefahrenquellen zu achten: Ist das Spiel vielleicht sogar zu hart? Dann wurde uns an einigen Beispielen gezeigt, wie wir Variationen in ein Spiel hereinbringen können. Außerdem wurde uns erklärt, was überhaupt der Unterschied ist, zwischen kleinen und großen Spielen.
Am Abend stand dann die Planung des Abschlussabends an. Dabei waren sehr viele kreative Vorschläge zu hören, geeinigt wurde sich aber auf „Capture the Flag“, in der Turnhalle.
Am 3. Tag wurden strukturelle Fragen geklärt. Wie ist ein Verein aufgegliedert, was für Verbände gibt es? Zusätzlich wurden uns unsere verschiedenen Versicherungen gezeigt.
Danach erstellten wir Plakate zum Thema „was bedeutet eigentlich Jugendarbeit?“. Nach dem Mittagessen gingen wir gemeinsam zum Hallenbad. Unser Aufwärmtraining wurde dank des hügeligen Hinweges schon geleistet. Im Hallenbad wurden uns dann Eingewöhnungsspiele für Kinder gezeigt, die schon einmal auf das Schwimmen vorbereiten sollen. Außerdem wurde gezeigt, wie wir Kindern die Angst nehmen vor dem Tauchen, dem Öffnen der Augen im Wasser und dem Hereinspringen in das Wasser.
Nach dem Heimweg und leckerem Kuchen, wurde uns die optimale Pausenvorbereitung gezeigt, wie z.B. durch Pausenliga usw.. In der Halle werden später nochmal verschieden Variationen vom klassischen Völkerball gespielt, wie z.B. Mattenball. Nach dem Abendessen wird uns verdeutlicht, was der Unterschied zwischen Bewegungsaufgabe und Bewegungsanweisung ist und es wird sich mit diesen Spielen nochmal ordentlich ausgepowert. Danach gingen wir noch gemeinsam die Stadt Clausthal-Zellerfeld erkunden und stießen auf das Geburtstagskind Felix an.
Zur Stundenvorbereitung wurden uns am vierten Tag klassische Aufwärmspiele, wie „Postbote“ gezeigt, aber auch Spiele für die Cool Down Phase, wie „Stallwechsel“. Zusätzlich wurde analysiert, was diese Phasen, körperlich, sozial und physisch verursachen.
Nicht zu vergessen sind unsere Energizer (kleine Gruppenaufgaben), die uns immer wieder vor Theorieeinheiten motivierten.
Nun wurde uns das Thema „Vertrauen“ durch einen Blindengang unter Leitung eines Gruppenmitglieds näher gebracht.
In der Theorieeinheit wurde außerdem besprochen, welche Phasen eine Gruppe durchmacht, angefangen bei der Orientierungsphase, bis zur Auflösungsphase.
Nach einem gemeinsamen Grillen mit der anderen Seminargruppe, begann unser Abschlussabend mit „Capture the Flag“. Das war nicht nur extrem witzig, sondern auch sehr anstrengend. Daher haben wir uns dann noch gemütlich in die Runde gesetzt und Werwolf gespielt.
Am letzten Tag der ersten Woche wurde vor der Verabschiedung noch das „Bewegungslernen Teil 1“ besprochen. Dabei nahmen wir an einer Rallye mit verschiedenen Stationen Teil, die alle unsere koordinativen Fähigkeiten schulen sollte. Außerdem wurde unsere Wochenaufgabe, die wir am Montag starten ließen, aufgelöst.
Zum Schluss noch eine kurze Verabschiedung und Vorfreude auf das Wiedersehen in der nächsten Woche.

Die zweite Woche begann mit einer Begrüßung, mehrere kleine Spiele wurden zum Wiederkennenlernen gespielt. Danach startete das „Bewegungslernen Teil 2“ am Beispiel des Handstands.
Nun sollten wir uns zum ersten Mal selbst in kleinen Gruppen eine Übungsstunde ausdenken. Dabei wurde exemplarisch der Sprungwurf im Handball und der Kopfball im Fußball geübt.
Abends wurde dann noch der Juleica-Antrag ausgefüllt.
Am zweiten Tag wurde das positive Auftreten eines Übungsleiters behandelt. Dazu gehört nicht nur freundliche Kommunikation, sondern auch eine motivierte Haltung. Mit dem ernsten und wichtigen Thema „sexualisierte Gewalt“ ging der Nachmittag weiter. Uns wurde gezeigt, wo die Grenzen sind und das wir nicht die Falschen schützen sollten.
Am Mittwoch besuchten wir dann alle einen Erste-Hilfe-Kurs, der für unseren ÜL-Schein auf jeden Fall benötigt wird. Dabei behandelten wir z.B. das richtige Handeln bei Sportverletzungen, wie Brüchen oder Gehirnerschütterungen. Aber auch das Auffinden einer Unfallstelle, wenn man gerade eine Gruppe betreut, wurde geklärt.
Am Donnerstag begann der Tag mit Abenteuerspielen. Verschieden Gruppen mussten einen Parcour aufbauen und sich eine spannende Geschichte dazu ausdenken. Cong wies auch hier nochmal auf den Sicherheitsaspekt hin. Wir müssen sicherstellen, dass keiner während des Aufbaus auf den Geräten herum tobt und die Geräte alle abgesichert sind.
Danach wurden uns verschiedene Trendsportarten gezeigt. Besondere Begeisterung löste dabei „Headis“ aus. Solche Spiele garantieren auch durch geringen Aufbau sehr viel Spaß und sind auch in einer spontanen Vertretungsstunde gut aufgehoben. Am Abschlussabend spielten wir also viel Headis, im Seminarraum wurden währenddessen einige Rätsel gelöst.
Am Freitag wurden nochmal die Entwicklungen in verschiedenen Altersstufen besprochen und die sich für uns ergebenen Konsequenzen.
Nach einem letzten organisatorischen Teil, kam dann einer emotionaler Abschied und die Vorfreude auf unser Wiedersehen im Herbst.
Wir sind in den zwei Wochen zu einem starken Team zusammen geschmolzen. Nette Referenten, leckeres Essen und spannende Unterrichtsthemen ließen uns 2 Wochen lang puren Spaß haben.

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