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Spezialblocklehrgang in Lüneburg

02.11.2016 | Bereich: Seminare

Samstag 8.10.2016
An diesem Tag erfolgte unsere Anreise bis 12 Uhr mittags. Während eines kurzen Treffens im Seminarraum, wurden uns unsere 3 neuen Teilnehmer und die neue Referentin Aline vorgestellt. Zum gemeinsamen Mittagessen, gab es Spaghetti Bolognese und zum Nachtisch rote Grütze mit Vanillesoße. Nach der Mittagspause begrüßten uns die Referenten mit einigen organisatorischen Abläufen und teilten uns Informationen zum Seminarablauf mit.
Ebenfalls tauschten wir Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern über unsere bisherige Zeit als FSJ’ler aus.
Hiernach ging es dann auch direkt mit der ersten Praxiseinheit in der Halle weiter. Diese trug den Namen „Spielekiste“ und hierbei handelte es sich um einige Spiele, die wir unseren eigenen Teilnehmern vorstellen könnten und mit diesen durchführen könnten. Diese Spiele waren zum Beispiel: Visitenkarte, Bingo-Staffellauf, Kreativ-Marathon, Stille Post in einer anderen Variante ohne zu kommunizieren.
Um 18 Uhr aßen wir gemeinsam zu Abend, wonach es wieder in der Halle mit der Gruppengroßaktion weiterging. Das Abschlussspiel gestaltete sich in Form einer Pyramide aller Namen, bei der die unteren Spieler die oberen in einem Duell ihrer Wahl herausfordern, um ihren Platz einzunehmen.
Nach dem Aufräumen der Halle wurden alle Teilnehmer schon in ihren Feierabend entlassen.


Sonntag, 9.10.2016
Zunächst hatten wir eine Einheit in der Sporthalle, die sich um das Thema Perspektivwechsel in der Inklusion befasste. Dabei konnten wir Erleben wie es ist, blind, taub oder körperlich eingeschränkt zu sein.
Danach war das Thema „Abenteuer- und Erlebnissport“. Dabei wurde eine Gruppenaufgabe an die Gruppe gestellt. Dabei waren auch Menschen mit Einschränkungen eingebunden. Die Schwierigkeit war, die Aufgabe an sich zu lösen und dabei noch auf alle anderen Acht zu geben.
Nach einer kurzen Kaffeepause beschäftigten wir uns mit dem Erfinden und Ausprobieren von neuen Spielen. Dabei erfanden wir Spiele und führten diese aus.
Daraufhin stand das Thema „Trendsport“ im Vordergrund. Zu den Praxisbeispielen zählten Bumball und Slackline.
Nach dem Abendessen gingen wir in einer Theoriestunde noch einmal auf das Thema „Inklusion“ näher ein.


Montag, 10.10.2016
Zunächst haben wir einige Spiele nach den Vorlagen des TREE-Models gespielt, in welchen wir die Spiele jeweils anpassen mussten um sie auch für die Personen mit Handicap gerecht zu gestalten.
Danach haben wir im Schwimmbad einige Spiele zum Thema Anfangsschwimmen gespielt, um die Grundlagen zu erlernen auf was geachtet werden muss. Hierbei standen die Grundlagen wie das bewegen im Wasser, tauchen und atmen im Vordergrund. Zuvor gab es eine Theorieeinheit zu dem Thema Anfangsschwimmen.
Im letzten Teil wurden Praxisbeispiele zum Thema Abenteuer und Erlebnissport durchgeführt um Kinder durch das einführen von Hintergrundgeschichten für die Spiele zu begeistern. Danach haben wir noch einige Ideen für Trendsportarten kennen gelernt und Spiele wie Kin- Ball und Bounceball selbst ausprobiert.


Dienstag, 11.10.16
Das Frühstück war zur Freude aller eine halbe Stunde später als gewohnt angesetzt. Diese halbe Stunde konnten wir, wie sich beim Stimmungsbild in der Halle zeigte, auch gebrauchen. Doch nach einem lustigen Energizer waren wir alle wach und konnten uns auf das vor uns liegende Programm konzentrieren. Nun standen zwei Lehrproben an: zunächst eine Übungsstunde zur Step-Aerobic mit gemeinsamer Erarbeitung einer Choreographie und anschließend eine Übungsstunde zum Handball mit dem Thema „Erarbeitung des Sprungswurfes“.
Nach einer anstrengenden Erwärmung bei der ersten Übungsstunde wurde es nicht gerade leichter, als es darum ging, die einzelnen Schritte einzuüben. Doch spätestens als die Musik lief und ein Probedurchgang geschafft war, waren alle voll motiviert dabei.
Nach einer kurzen Pause folgte die zweite Übungsstunde zum Thema Handball. Der Übungsleiter war überrascht, wie schnell die Gruppe seine Anweisungen gelungen umgesetzt hat. Die Übungen steigerten sich vom Erlernen der richtigen Schrittfolge bis hin zum abschließenden Torwurf.
Nach einer gemeinsamen Feedbackrunde konnten wir beiden Übungsleitern jeweils zur bestandenen Lehrprobe gratulieren und danach alle gemeinsam das leckere Mittagessen genießen.
Erholt ging es dann mit dem Nachmittagsprogramm weiter. Zuerst stand „Im Dschungel sind die Affen los“, oder auch „Takeshis Castle“ genannt, auf dem Plan. Zwei Mannschaften traten gegeneinander an. Während die erste Mannschaft einen Parcours durchlaufen musste, versuchte die andere Mannschaft, sie durch Abwerfen daran zu hindern. Gewonnen hatte die Mannschaft, die mehr „Goldstücke“ durch den Parcours gebracht hatte. Anschließend traten zwei Teams in „Capture the Flag“ gegeneinander an. Ziel des Spiels war es, die gegnerische Flagge auf die eigene Spielfeldseite zu bringen. Dies wurde jedoch durch das Verstecken der Flagge hinter verschiedenen Hindernissen erschwert. Abschließend wurde noch auf das Thema der Vertretungsstunde eingegangen.
Nun steht unser Abschlussabend bevor. Wir freuen uns auf gutes Essen und ein spannendes Fußballspiel zwischen Deutschland und Nordirland.


Mittwoch der 12.10 2016
Gleich als alle aufgestanden sind, wurden die restlichen Sachen für die Abfahrt und die Zimmerräumung gepackt.
Beim Frühstück waren alle sehr still und genossen die Brötchen, bevor die Betten abgezogen und die Taschen in die Autos gepackt wurden. Pünktlich um 9 trafen wir uns im Seminarrum um den Ablauf des restlichen Tages zu besprechen.
Nun gingen wir in einen kleinen Spiegelraum um dort Entspannungsübungen durchzuführen. Von Massage über Nachahmungsübungen bis hin zur, über die Woche hinweggefieberten Traumreise, war vieles dabei.
Auch dieses Mal hatten wir einen Schläfer bei der Traumreise dabei. Da er so friedlich unter dem Tisch eingeschlafen ist, ließen wir ihn für die kurze Schlussbesprechung in dem Raum liegen, bevor wir mit ihm ein super Gruppenbild machten. Sogar nach dem anschreien wachte er nicht auf, erst als wir ihn rüttelten und den Arm wegzogen erschrak er, da alle um ihn rumstanden und ihn ansahen. Dies war unser letztes kleines High Light.
Als nun auch der letzte wieder voll dabei war, hatten wir noch einige Organisatorische Sachen zu erledigen. Doch auch diese Einheit ging fix vorbei da wir uns mühe gaben. Dann kam noch die Reflexionsrunde wobei so gut wie keine schlechten Momente erwähnt wurden. Doch die Positiven Momente waren reichlich und wurden ausgereift.
Jetzt war alles erledigt und die Abreise stand vor der Tür. Da wir wussten, dass es der letzte Lehrgang war viel die Verabschiedung etwas länger aus da wir eine super Gruppe waren und sich jeder irgendwie ins Herz geschlossen hat.

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