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Seminarbericht Grundlehrgang 2016-39

28.12.2016 | Bereich: Seminare

Tag 1:
Das Grundseminar begann nach einer kurzen Begrüßung seitens Sharon, Daniel und Henning mit Kennenlernspielen. Während die meisten Teilnehmer zu Beginn noch relativ verschwiegen auf ihren Stühlen saßen, war die Stimmung anschließend deutlich lockerer und jeder hatte den Namen jedes anderen zumindest schon mal gehört. Später spielten wir mehrere lustige kleine Spiele mit verschiedenen Variationen und klärten viele grundsätzliche Fragen zum Freiwilligendienst.


Unbedingt gewürdigt werden muss außerdem unser Maskottchen (was ich soeben beschlossen habe) der "Schweigelachs". Der Schweigelachs ist ein Fisch, dessen Erscheinen die Notwendigkeit des Schweigens symbolisiert. Verstanden hat dieses einprägsame Wassertier sofort jeder. Da etwas wie ein Fisch in Größe eines Unterarmes meistens jedoch weniger zu Schweigen als zu allgemeiner Heiterkeit führt, lässt sich seine Funktionalität anzweifeln. Natürlich kann der Schweigelachs selbst aber nichts dafür.

Tag 2:
Am Frühstück, das in der Sportschule Lastrup zu früher Stunde auf den Tisch kommt, kann man echt nicht meckern. Die meisten von uns waren vorher schulisch bedingt sicherlich schon mal in der einen oder anderen Jugendherberge/Hostel mit Essen, bei dem man sofort Heimweh bekommt. Dagegen ist schon das Frühstück hier super.
Den Vormittag haben wir in der Halle verbracht. Daniel führte eine Sporteinheit an, die uns alle ausnahmslos zu professionellen Ultimate Frisbee-Spielern machte. Die Einheit war eine Vorzeige-Sportstunde, wie sie im Buche steht, mit Theorie und Praxis zur Frisbee und mehreren Spielen, die schließlich in Ultimate Frisbee gipfeln sollten. Sinn der Sache war dabei für uns allerdings eher, mehr auf alle Aspekte des Aufbaus und der Inhaltsvermittlung dieser Sporteinheit zu achten, als auf den tatsächlichen Inhalt.
Nach dem Mittagessen ging es mit Anfängen und Enden von Sporteinheiten weiter. Zu letzterem mussten wir die Halle verlassen, um dann auf den Sportplatz auszuweichen und entsprechende Spiele zu spielen. Auch der Kuchen, den wir in der Kaffeepause essen konnten, war ziemlich gut.

Tag 3:
Sharon heizt uns ein! Nach dem Frühstück hieß es den ganzen Vormittag Fitness in der Sporthalle. Und das hatte es erst einmal ordentlich in sich: Zirkeltraining mit 13 Stationen, die mit Abständen von 20 Sekunden für je 40 Sekunden durchgepowert werden sollten - und das drei mal. Anschließend ging es dann aber ganz anders weiter, unzwar mit Yoga zum Entspannen der angespannten Muskeln nach dem anstrengenden Zirkeltraining. Die Muskelkater hielten sich tatsächlich in Grenzen. Zum Schluss entführte Sharon uns auf eine Traumreise.
Das Mittagessen ist nebenbei bemerkt auch top!
Am Nachmittag übernahm Daniel wieder das Ruder, ein bisschen. Nachdem wir zunächst die Unterschiede zwischen Bewegungsaufgaben und -Anweisungen klärten, bereiteten wir in mehreren Gruppen relativ schnell den "Zirkus Rilli Ralli" vor, dessen Inhalt Direktor Daniel vorher nicht kannte. Der Zirkus bot Akrobatik, Zauberei und Choreographien. Höhepunkt waren die Basketballer. Leider konnte man sich dabei verletzen.
Am Abend gab es noch ein mal Theorie mit Henning und Daniel.

Tag 4:
Vormittags gab es erst ein Mal eine Runde Spiele in der Halle, gefolgt von Koordinationstraining. Nach dem Mittagessen ging es dann um die Aufsichtspflicht, die wir anhand vieler Fallbeispiele diskutieren durften.
Anschließend, wieder in der Halle, wurden von uns selbst geplante Spiele gespielt. Hier konnte dann auch unser Verletzter wieder aktiv dabei sein.
Am Abschlussabend gab es dann direkt die zweite Runde Spiele. Allerdings basierten diese mehr auf Kopfarbeit als die vorangegangenen. Beim einen oder anderen, der auf dem Schlauch stand (ich z.B.), weckten diese Spiele zwecklosen Ehrgeiz. Es will ja schließlich niemand der eine Blöde sein, der es als letzter schnallt.

Tag 5:
Am Abreisetag durften wir nach dem Frühstück tanzen. Aber natürlich nicht einfach irgendwie. Fünf Gruppen musste jeweils eine Choreographie zu je einem inzwischen lächerlichen Song der letzten bis vorvorletzten Dekade planen und aufführen. Das war in jedem Fall sehr lustig anzusehen.
Zum Schluss des Seminars wurde noch das Tick-Spiel aufgelöst. Am Anfang der fünf Tage wurde jedem von uns ein Tick zugeteilt, den die anderen herausfinden sollten. Das hat mehr oder weniger gut funktioniert. Es war aber lustig, das ist die Hauptsache. Also gerne wieder!


Michele Mettasch
Jan Bohnemeyer

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