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Seminarbericht SBL 13

10.11.2014 | Bereich: Seminare

Tagesberichte Spezialblocklehrgang 2014-13

Montag, 27.10.2014:
Am Montag hieß es wieder "Seminar" für die Seminargruppe 13. Fast komplett, dafür mit 2 neuen Gesichtern fanden wir uns gegen 12.00 Uhr in der Jugendherberge in Göttingen ein, wo die Wiedersehensfreude sehr groß war.
Dann ging es erstmal zum Mittagessen.
Anschließend wurden die Zimmer bezogen, und um 13.00 Uhr ging es im Seminarraum weiter. Dort wurden wir nochmals herzlich von unseren Referentinnen, Aline und Marie begrüßt und alles Organisatorische wurde geklärt. Außerdem hielten wir unsere bisherigen Erfahrungen und Erwartungen zum Thema "Inklusion" fest, welche wir am Freitag abschließend vergleichen wollten.
Von 14.30 - 15.00 Uhr gab es dann eine kleine Kaffeepause, schließlich ging es in der Sporthalle mit der Einheit "Spielekiste" weiter: Wir wurden in die Popstar-Gruppen Nu Pagadi, Monrose, Bro'Sis und Queensberry eingeteilt und mussten in verschiedenen Spiele-Wettkämpfen gegeneinander antreten. Bei den Spielen war für alle Einsatzstellen etwas dabei (sei es der Kindergarten oder weiterführende Schulen).
Zudem wurden uns die sogenannten "Sozialregeln" und bestimmte Strategien näher gebracht, mit deren Hilfe man schwächere und eventuell benachteiligte Sportler, aber auch "Spielemuffel" begeistern und integrieren kann.
Um 18.00 Uhr gab es Abendessen und bis 19.00 Uhr eine Pause.
In der letzten Einheit des Tages wurde dann die "perfekte Popstar-Gruppe" gekürt, und zum Schluss tauschten wir in Partnergesprächen unsere bisherigen Erfahrungen aus den Einsatzstellen aus, wobei Themen wie "bestes/ schlimmstes Erlebnis", "Projekt", "Kollegium", etc. diskutiert wurden und die ein oder andere interessante Geschichte ans Licht kam.

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(von Sophie S.)


Dienstag, 28.10.2014
Der Tag begann mit dem ersten gemeinsamen Frühstück ca. um acht Uhr. Nachdem sich alle satt gegessen hatten ging es auch schon um neun Uhr los mit der ersten Einheit des Tages. Thema war zunächst „Trendsport“ mit dem Fokus auf Mannschaftssport, geleitet von den beiden Referentinnen Aline und Laura. Doch bevor wir mit der Praxis beginnen konnten haben wir erstmal, in einer kleinen Theorieeinheit, geklärt, was der Begriff Trendsport überhaupt bedeutet. Nachdem wir einiges Neues über Trendsport gelernt hatten, wurde es zur Freude der Teilnehmer auch praxisbezogen. Hierzu dienten uns die Trendsportarten Bouncerball (auch Speedball genannt) und Ultimate Frisbee. Hierzu wurden wir in vier verschiedene Teams aufgeteilt. Nachdem jedes Team zuerst eine Proberunde Ultimate Frisbee und dann Bouncerball gespielt hatte, ging es aus logistischen Gründen los mit einem Bouncerball-Turnier, worauf ein Ultimate Frisbee-Turnier folgte. Beide Trendsportarten haben meiner Meinung nach allen Teilnehmern gut gefallen und die Turnierteilnehmer wurden am Ende des Seminars sogar mit einer Urkunde geehrt.
Nachdem wir Teilnehmer uns in der Mittagspause von den Trendsportarten erholt haben, ging es wieder zurück in die Halle wo der 2. Baustein des Tages mit dem Titel „Spielekiste“ begann. Hierbei wurden die Teilnehmer erneut in Gruppen eingeteilt und hatten die Aufgabe, unter Rücksicht auf individuelle Vorgaben, sich ein neues Spiel auszudenken und es anschließend den ganzen Teilnehmern zu präsentieren. Nachdem wir unsere mehr oder weniger kreativen Spielideen vorgestellt hatten, ging es weiter mit einem Erfahrungsaustausch. Jeder Teilnehmer sollte sein Lieblingsspiel als Übungsleiter auf eine Karte schreiben. Anschließend wurden alle Karten gesammelt und per Losverfahren entschieden wer sein Lieblingsspiel den Anderen vorstellen durfte. Eine kurze Kaffeepause folgte. Beim nächsten Thema „Abenteuer und Erlebnissport“ drehte sich alles um die Frage, wie das Abendteuer in die Halle kommt. Ein besonders wichtiges Thema für alle Übungsleiter die im Sportunterricht mit jüngeren Jahrgängen arbeiten. Besonders hervorstechend war hier das Abwandeln von Spielen durch das begleitende Erzählen von passenden Geschichten, welche das Spiel spannender machen.
Der letzte Baustein des Tages fand nach dem Abendessen im Seminarraum statt. Hierbei ging es um Hospitation und den Erfahrungsaustausch mit den anderen FWD’lern. Diese Einheit fand ich persönlich sehr interessant, weil ich mich bisher nur mit den FSJ’lern meiner eigenen Einsatzstelle austauschen konnte. Hierzu diente unter Anderem Vereins- und Schulfragebögen, die wie zu erwarten nicht jeder ausgefüllt dabei hatte.

(Von Robert K.)


Mittwoch, 29.10.2014
Ab 8.00 Uhr gab es Frühstück. 9.00 Uhr Erste Lehrprobe: Die erste Lehrprobe war von Pascal. Sein Thema: Volleyball. Das Stundenziel: Pritschen. Nach einem gelungenen, spontan variierten 10er-Ball zum Aufwärmen folgte eine kurze Theorieeinheit über die richtige Pritsch-Technik. Um diese auszuprobieren, wurde sich der Ball paarweise zu geworfen bzw. gepritscht. Daraufhin wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Diese hatten die Aufgabe sich getrennt voneinander, den Ball möglichst fehlerfrei über eine Zauberschnur auf Höhe des Volleyballnetzes zu zuspielen. Nach kurzem Feedback wird klar, dass Pascal seine zweite Chance genutzt hat. Bestanden.
10.00 Uhr Zweite Lehrprobe: Amelie gab ihr Bestes, um der Gruppe eine Rückwärtsrolle beizubringen. Auf die einfach strukturierte Aufwärmphase folgte der Aufbau von vier Stationen, die Schritt für Schritt dabei helfen sollten, eine Rückwärtsrolle zu bewerkstelligen. Als sich nun 5er Grüppchen von Station zu Station begaben, wurden Defizite erkannt und durch Amelies kompetente Unterstützung beinahe vollständig ausgemerzt. Bei der Vorführung hatte alle das Stundenziel erreicht. Auch bestanden.
11.00 Uhr Dritte Lehrprobe: Fußball scheint zunächst ein schwieriges Thema für eine Lehrprobe zu sein. Dies umgeht Tino jedoch, indem er sich ein einfaches, leicht zu erreichendes Stundenziel setzt- das fehlerfreie Ballzupassen. Durch das aktive Mitmachen beim Aufwärmen sehen die Teilnehmer, wie die Übungen ausgeführt werden sollen, sodass sich keine Fehler bzw. Missverständnisse einschleichen können. Die Teilnehmer werden nicht durch Abzählen, sondern durch die Gruppierung in Könner und Unerfahrene und dann die Bildung von Paaren aufgeteilt. Sie spielen sich den Ball aus verschiedenen Entfernungen zu. Darauf folgt eine Kreisaufstellung, in der sich zugepasst werden soll. Zum Abschluss leitet Tino das Spiel „Nummern-Fußball“ an.
12.00 Uhr  Mittagessen
Um 13.00 Uhr bekommt Tino sein Feedback und auch er hat bestanden. Dann wird die Gruppe aufgeteilt. Die einen gehen zum Rollstuhlbasketball, während die anderen „Bum-Ball“ spielen. Die Teilnehmer stellen sich auf und fahren, verschiedene Aufgaben erfüllend, hin und her. Dabei gewöhnen sie sich an den Rollstuhl und merken, wie man diesen lenkt. Bei einem Fangspiel wird klar, wer schon in kürzester Zeit mit dem Rollstuhl umzugehen weiß und wer ehr weniger. Beim 10er Ball bzw. 5er-Ball zeigt sich, dass die Mannschaften ausgeglichen sind. Jedoch beweist die bessere Mannschaft beim anschließenden „echten“ Spiel, wer die Kontrolle über die „neuen Beine“ hat. Sprüche, wie „Lauf doch!“ tragen ihren Teil zu der Stimmung bei.
Beim Bum-Ball werden Klettverschlüsse am Brust- und Gesäßbereich genutzt, um den Ball aufzuheben oder aufzufangen. Ziel ist es, den Ball an einer in einem Reifen stehenden Person durch zuwerfen zu befestigen. Dabei zählen Brusttreffer 1 und Potreffer 3 Punkte.
Um 14:30 Uhr wechseln die Gruppen. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto in den Rollstühlen folgt die Kaffeepause. Und Abendbrot.
Um 19.00 Uhr beehrte uns Eika mit ihrem Besuch und erzählte uns aus ihrem Leben, so dass wir einen Einblick in den Alltag eines Menschen mit Beeinträchtigung bekommen konnten.

(Von Franziska E.)


Donnerstag, 30.10.2014
Den heutigen Donnerstag begann man wie üblich mit einem leckeren Frühstück um 8.20.
Erster Tagespunkt war um 9.00 eine Halleneinheit, diese wurde von Eika begleitet. Eika sitzt selbst im Rollstuhl und studiert an der Uni in Hildesheim.
Zusammen mit ihr überlegten sich die Teilnehmer Spiele in den Menschen mit Handicap integriert werden können. So entstand im Laufe der Zeit eine komplette Stunde mit Aufwärmspielen, Staffellauf, Ballspielen und einem Abschlussspiel.
Um 12.00 gab es dann wie gewöhnlich Mittagessen in der Jugendherberge. Nach halbstündiger Pause ging es dann um 13.00 in der Sporthalle weiter.
Nach dem Mittagessen verabschiedete sich die Gruppe dann von Eika.
Für den Rest der Gruppe ging es nach halbstündiger Pause dann um 13.00 in der Sporthalle weiter.
Hier leitete dann Laura eine Abenteuereinheit an. Thema hierbei: Kleine und Große Abenteuerspiele. Die Gruppe lernte dabei wie man mit vorhandenen Mitteln aufregende Situationen inszenieren kann. Dies wurde dann auch mit großer Freude umgesetzt.
Im Anschluss war dann wieder die Kreativität der Teilnehmer gefragt. Zuerst wurde der Kurs in zwei Gruppen eingeteilt und in verschiedene Hallendrittel untergebracht. Jeder Teilgruppe wurde eine Vielzahl an Geräten zur Verfügung gestellt.
Aufgabe war es nun nach einem jeweiligen Motto einen Blindenparcours für die jeweils andere Gruppe zu erstellen. Als dies nach 45 Minuten recht erfolgreich gelungen war, stand der erste Austausch an. Hierzu wurden jeweils sechs Teilnehmer aus jeder Gruppe in das andere Hallendrittel geführt.
Diese wurden dann mit verbundenen Augen durch den Parcours geleitet. Als Hilfe dienten lediglich die Worte des Führers und ein Seil, das durch den gesamten Aufbau führte. Nachdem jeder einmal blind seine Aufgabe bewältigt hatte, begann für alle eine kurze Abbauphase.
Im Anschluss gab es noch eine Reflexion zu der Stunde. Nach getaner Arbeit freuten sich dann alle aus der Gruppe auf ein letztes ausgiebiges Abendessen.
Den Abschlussabend läutete die Gruppe dann mit dem Spiel "Menschliches Googlen" ein. Dies brachte, in die von der Woche doch etwas ermüdete Gruppe wieder ordentlich Stimmung, so dass im Anschluss alle frohen Mutes in den Million Dollar Club weitergezogen. Hier ließ man in angenehmer Atmosphäre die drei zusammen verbrachten Wochen noch einmal Revue passieren und kam zu dem Schluss, dass alle Teilnehmer eine tolle Zeit verbracht hatten.

(von Tino G.)


Freitag, 31.10.2014
Der letzte Seminartag begann wie immer mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend sind alle Teilnehmer in die Sporthalle gegangen um unsere letzten Einheiten für dieses Seminar durchzugehen. Zur Einheit: Die Teilnehmer spielten eine neue Variante von Brennball. Sie benötigen für den Aufbau 4 Bänke, 2 Barren, 2 große Matten,4 Hohe Kästen ( 2 davon kleiner ), 1 Trampolin, 4 kleine Matten und 5 große Ringe. Die Teilnehmer teilen sich auf in 2 Teams. Während Team 1 anfängt den Ball ins Feld zu spielen, steht Team 2 im Feld und muss den Ball fangen und in den Brenner werfen. Die Teilnehmer spielten 2 Varianten. Variante 1 wurde mit Bouncerball-Schlägern und dem dazugehörigen Ball gespielt. Nach 7 Minuten Spielzeit haben die Teams getauscht. In der zweiten Variante wurde mit einem Tennisball gespielt. Nach 5 Minuten Spielzeit haben die Teams getauscht. Anschließend wurden die Geräte wieder abgebaut und alle Teilnehmer trafen sich im Kreis zur Reflektion.
Einer der Teilnehmer stellte noch eine Variante von Völkerball, Special-Agent-Völkerball, vor, welches noch in den letzten Minuten gespielt wurde.
Nach dem Spiel treffen sich die Teilnehmer und die ÜL noch einmal im Seminarraum. Hier findet der Ausklang des Seminars statt. Das Seminar wird von den Teilnehmern reflektiert und zusammengefasst. Außerdem wird alles Organisatorisches besprochen. Anschließend endet das Seminar mit netten abschließenden Worten der Referenten und die Teilnehmer treten ihren Heimweg an.

(Von Sabrina B.)

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