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Seminarbericht SBL 14

13.11.2014 | Bereich: Seminare

Wochenbericht SBL 14 Clausthal-Zellefeld

Am Montag den 3.11. fanden wir uns gegen 12 Uhr zu unserem Spezialblock in Clausthal-Zellerfeld ein. Unsere Gruppe hatte eine neue Konstellation: Etwa die Hälfte unserer "alten Gruppe" hatte sich für andere SBL angemeldet, dafür hatten wir jedoch Zuwachs von anderen bekommen, die wir schnell herzlich in unsere Gruppe aufnahmen.
Nachdem die Zimmer verteilt waren, ging es erst einmal zum Mittagessen. Danach standen organisatorische Dinge auf dem Plan: Regeln und Dienste mussten besprochen und festgelegt werden, das Lehrgangsprogramm vorgestellt und weitere Fragen geklärt werden. Nach einer kurzen Kaffeepause tauschten wir uns untereinander über unsere bisherigen positiven sowie negativen Erfahrungen im FWD aus und berichteten uns über unsere Highlights und Probleme. Es war sehr interessant von anderen Erfahrungen zu hören und schnell feststellen zu müssen, dass es bei vielen gleich läuft. Dann besprachen wir in der großen Gruppe weitere Rollen und Aufgaben eines FWDlers. Nach dem Abendessen begannen wir mit der Einheit „Soziales Lernen im und durch Sport“, welche wir am Dienstag Morgen weiterführten.

Air Zoom Pegasus 33

Nach dem Mittagessen am Dienstag lernten wir dann verschiedene Trendspotarten, wie „Crossboccia“ und „Ultimate Frisbee“ kennen. Dabei hatten wir sehr viel Spaß, vor allem weil wir in Teams spielen konnten, coole neue Sportarten kennen lernten und uns beim „Ultimate Frisbee“ auspowern konnten. Außerdem konnten wir uns an einer erfolgreichen Lehrprobe zum Thema „Headis“ erfreuen. Am Abend wurden wir dann noch einmal mit der anderen ASC-Gruppe der "Vereinsmanager" aktiv und spielten mit ihnen ein von uns organisiertes Brennballturnier. Dabei hatten alle sichtlich Spaß und freuten sich noch eine andere Gruppe kennen zu lernen.
Den Mittwoch Morgen starteten wir mit der Einheit "Die Vertretungsstunde". Da bis auf zwei TN unseres Seminars alle irgendwie in einer Schule arbeiten bzw. dessen Sportverein mit einer Schule kooperiert, war diese Einheit  für die ganze Gruppe besonders spannend, denn alle kennen die Situation, in die Schule zu kommen und kurzfristig einen kranken Kollegen vertreten zu müssen, ohne viel Vorbereitungszeit gehabt zu haben. In Kleingruppen erarbeiteten wir dann verschiedene Aufwärmspiele, Hauptteile und Cool Downs, für die wir so wenig Material wie möglich brauchten. Zur Verfügung standen uns ein kleiner Kasten, ein Seil, 2 Bälle, "Trikots" und ein paar Hütchen. Dann präsentierten wir unsere Spiele der Gruppe und führten im Anschluss eine Vertretungsstunde durch. Es wurde jeweils ein Aufwärmspiel, ein Hauptteil und ein Cool Down gezogen, welches einer von uns dann als „Lehrer“ angeleitet hat.
Am Nachmittag führten wir diese Einheit noch ein wenig weiter sowie wir erfolgreiche Lehrproben hatten.
Den Abend konnte jeder individuell ausklingen lassen oder sich der Gruppe der Vereinsmanager in der Halle anschließen.
Der Donnerstag war für uns alle noch einmal ein Tag mit vielen Highlights. Vormittags beschäftigten wir uns mit dem Thema Inklusion. Einige von uns arbeiten schon mit I-Kindern zusammen oder betreuen sie in ihrem Schulalltag. Für die anderen war diese Einheit jedoch auch sehr interessant, da jeder einmal die Perspektive eines Inklusionskinds kennenlernen konnte und auch einmal Betreuer war. Nachdem wir uns ein bisschen mit dem Thema auseinander gesetzt hatten und unsere Erfahrungen austauschten, spielten wir dann bis zum Mittag "Blindenbiathlon". Dafür bildeten wir Paare, einer war I-Kind und bekam die Augen verbunden, der andere war der Mitläufer und Begleiter. Der Begleiter lief mit dem Blinden eine Strecke ab und half ihm dann, mit dem Ball an der Wurfstation die Kegel zu treffen. Kommunikation war dabei sehr wichtig, da der Blinde ohne Anweisungen die Kegel nicht treffen konnte und so beide Strafrunden laufen mussten. Nach einem Durchgang wurden die Rollen dann getauscht. Am Ende gewann derjenige, der die meisten Runden gelaufen war.
Nach diesem speziellen Thema hatten wir uns alle das Mittagessen und die anschließende Pause verdient, bis es dann am Nachmittag mit dem Abenteuer- und Erlebnissport weiter ging.
Nach einer kurzen Theorieeinheit teilten wir uns in Gruppen auf und jede Gruppe überlegte sich dann eine spannende  Bewegungslandschaft, welche in eine nette Geschichte verpackt wurden. So entstanden die Parcours "Pool Party", welcher eine Rutsche, eine Liegewiese sowie einen Sprungturm enthielt, der Parcours "Safari", bei welchem man sich von Liane zu Liane schwingen musste, damit man nicht von Krokodilen aufgefressen wird. Außerdem noch „Zombieland“, bei welchem  jeder, der von Zombies abgeworfen wurde, auch zu einem Zombie wurde und der Parcours „Takeshis’s Castle“, bei welchem man den Drachensee sowie die Grenzmauer überwinden musste.
Diese Einheit hat uns besonders viel Spaß gemacht, da wir viel ausprobieren konnten, neue Erfahrungen gesammelt haben und die Stunden als Kind ausprobieren konnten.
Unser Abschlussabend war dann noch ein ganz besonderes Highlight des Seminars. Wir fanden uns alle zum gemeinsamen "Capture the Flag"-Spiel in der Halle ein und spielten in vier Mannschaften. Bald kristallisierte sich eine eher schwache Mannschaft heraus, welche jedoch durch die Unterstützung einer anderen wieder aufholen konnte.
Nachdem wir alle unser Letztes gegeben hatten und mit der Kraft am Ende waren, legten wir eine kurze Pause ein und ließen den Abend dann gemeinsam und gemütlich mit Pizza und Döner, kleinen Spielen und netten Unterhaltungen im Kaminzimmer ausklingen.
Am Freitag Morgen frühstückten wir ein letztes Mal gemeinsam. Dann räumten wir die Zimmer auf und gingen zur letzten Einheit in unseren Seminarraum. Hier lernten wir noch viele bunte und unterschiedliche Pausenspiele kennen, die jeder einfach mit seinen Schützlingen zwischendurch spielen kann.  Nachdem alles Organisatorische geklärt war und wir noch gemeinsam Mittag aßen, traten wir alle irgendwie (nur nicht mit der Bahn) den Heimweg an. Danke Kerstin und Lennart für diese schöne Woche!

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