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Seminarbericht SBL 11

04.12.2014 | Bereich: Seminare

SpezBlogg(..rulez) - Waffeln zum Frühstück

Nach neun Wochen mehr oder weniger harter Arbeit in den Einsatzstellen sahen wir uns nun endlich in Göttingen wieder. Einige wenige waren nicht mehr dabei, dafür sind Vivi, Timo, Alex, Dimo und Carim neu dazu gekommen. Ausgetauscht wurde leider auch Melli, die neben ihrem Referenten Job nun doch ein bisschen studieren musste. Also hieß es „Herzlich Willkommen in Gruppe 11, Ole!“ Dass eine organisierte Frau fehlte, merkte man bereits an dem 30 minütigen Zimmereinteilungsversuch der beiden Jungs. Nachdem für jeden eine zufriedenstellende Lebensabschnittswohngemeinschaft(4er oder 6er Zimmer) gefunden wurde, gab's Mittagessen. Zugegebenermaßen waren wir bei unserem zehntägigen Aufenthalt in Hannover ziemlich verwöhnt worden und wurden erst einmal mit dem soliden Verpflegungsprogramm deutscher Jugendherbergen vertraut gemacht.

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Nach kurzer Seminarraumeinheit und bombigen Apfeltaschen zum Kaffee (schnappt sie euch bevor sie weg sind; aber denkt an die Kuchenregel!) erkundeten wir Göttingen, suchten Heinz-Erhardt, das völlig fehl-platzierte rosa Fahrrad und verfielen in einen Eier-Tauschrausch.
Nach dem Abendbrot tauschten wir uns über unsere Erlebnisse in den letzten Wochen aus  und besprachen einige Einsatzstellen-Probleme. Eigentlich wollten wir an diesem  Abend schnell schlafen, aber das lief nur so semioptimal - wie das so ist in einem 6er Mädchenzimmer.
Am Dienstagmorgen machte ich die Entdeckung der Woche. Es gibt Waffeln zum Frühstück!! Gegen neun trafen wir uns in der Halle. Wir Hannover-Kinder waren mit den zwei Hallendritteln beinahe überfordert, so viel Platz hatten wir beim Landessportbund nie.
Nach Svens Fußballlehrprobe (sehr toll Sven, jetzt kann auch ich Fußballspielen!), war ich dran und hatte Glück unter so genauer Beobachtung auch noch zu „bestehen“.
Mittagessen.
Boulder-/Kletterhalle „Mein Erstes Mal“. Anfangs war's doch sehr gewöhnungsbedürftig, aber meine Kletterpartnerinnen (gefunden ganz ohne parship.de) haben gut auf mich aufgepasst. Bouldern – niedrig-klettern ohne Sicherung – war eher mein Ding.
Wieder in der Jugendherberge angekommen, forderten wir unsere direkten Gegner in der Battlepyramide heraus. Ein Spiel, das man meiner Meinung nach gut bei gleichgeschlechtlichen bzw. eher homogenen Gruppen ausprobieren kann, da ich an Herausforderungen vieler Jungs wie „Wer kann länger den Fußball hochhalten?“ - natürlich nicht mit der Hand – oder „Wer macht mehr Liegestütze?“ kläglich scheiterte. So oder so ähnlich rutschten viele Mädels in der Pyramide nach unten, da man Herausforderungen nicht ablehnen durfte.
Nach dem Abendessen saßen wir glücklicherweise nur kurz im Seminarraum und vielen wenig später ziemlich k.o. in die Betten (die Oben-im-Doppelstock-Bett-Schläfer mussten noch 'ne Leiter hoch – ich lass mich im Zweifelsfall lieber vom oberen Bett zerquetschen, als Schuld am Zusammenbruch zu sein).
Mein Mittwoch begann mit einer Waffel – meine Unmengen Puderzucker konnte ich nicht genießen, weil ich alles auf meiner Hose oder meinen Lieblingslehrgangsmenschen verteilt hatte).
Um 9 Uhr ging es in der Halle los. Wir stellten uns gegenseitig unsere liebsten „Kleinen Spiele“ vor und suchten Goofy. Am Nachmittag transportierten wir dann als Piratenmeute oder Zwergenhorde unseren Schatz und so ein EnergieDings mehr oder weniger erfolgreich durch eine Tropfsteinhöhle, die Teufelsschlucht, über irgendeinen Ozean, durch den Dschungel mit den doofen Affen und Murmeltieren und über die Geisterbrücke nach Hause. Mein absolutes HIGHLIGHT. Später wurden aus allen 75 anwesenden FWDlern Gruppen für das Brennball Turnier (Abkürzung „OBBC“ - könnt ihr mal googeln, ich weiß nicht mehr was es heißt) am Donnerstag, eingeteilt. Am Mittwochabend ist dann auch bei allen angekommen, dass die Deutsche Bahn uns am Abreisetag wohl wieder auf den Geist gehen würde – so sehr wie das jemand tut, der gar nicht erst kommt...
Abends testete die Hälfte meines Zimmers Göttingens studentisches Nachtleben.
Etwas langsamer als sonst starte ich am Donnerstagmorgen mit meiner Waffel in Richtung Frühstückstisch. In der Vormittagsschicht spielten alle Spezis Ultimate Frisbee und Bouncer Ball. Ich schätze es lag an der kurzen Nacht, dass mein Körper an diesem Tag böse Begegnungen mit Wänden, Trennwandstangen und anderen Menschen hatte. Nicht mein Tag, aber alle anderen – einige ein wenig übermotiviert - hatten eine Menge Spaß.
Am Nachmittag mussten sich „HAMMAH“, die „Glücksbärchies“, die „Captains von Morgan“ und alle anderen Julias Brennball-Team geschlagen geben.
Nach dem Abendbrot ließen wir uns vom Abschluss-Abendprogramm der Teamer überraschen.
Nach einer wieder einmal kurzen Nacht spielten wir am Freitagvormittag etliche Variationen von Völkerball. Danach trafen wir uns zu einer Abschlussrunde im Seminarraum bevor wir zum letzten Mal das Herbergsessen genießen durften.
Danke Jan, danke Ole für eine tolle, praxislastige Woche. Danke Mädels für das schöne Wiedersehen!
Lieber ÜL-C Breitensport 2014-11, schuftet nicht zu viel in euren Einsatzstellen und lasst euch nicht von den Kindern „ärgern“! Fröhliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch! Wir sehen uns beim Abschlussseminar 2015!

Eure Nele

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