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Seminarbericht AL 36

12.01.2015 | Bereich: Seminare

Seminarbericht ÜL-C-Breitensport Gruppe 36

Am Freitag, den 02.01.2015 war es endlich wieder so weit. Die Jugendherberge in Lüneburg füllte sich langsam mit Leben. Nach und nach reisten 20 junge Erwachsene aus ganz Niedersachsen an. Das zweite Zusammentreffen der FWDlerInnen sah auf den ersten Blick allerdings nicht aus, wie ein Seminar, sondern eher wie ein langersehntes Widersehen unter Freunden. Schnell kam das Gruppengefühl der ersten Seminarwoche wieder auf, die von uns auch liebevoll „letzte Woche“ genannt wurde.
Aber was wäre das Jahr 2015 ohne Komplikationen und Schwierigkeiten? - aus gesundheitlichen Gründen fiel einer unserer Referenten aus, und Markus war größtenteils auf sich alleine gestellt. Nach einigen organisatorischen Veränderungen war jedoch schnell klar, dass wir auch diese Situation erfolgreich meistern werden.

Angrenzend an das gemeinsame Abendbrot, stand „Bewegungslernen im Sport“ auf dem Programm. Zwei FWDlerInnen brachten den anderen Teilnehmern anhand einzelner Übungen die Grundlagen des Hochsprung-Flops bei und freuten sich über die schnellen Erfolge der SportlerInnen, sodass die Grenzen des kleinen Sportraumes schnell ausgereizt waren.
Samstagvormittag hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit Lüneburg zu erkunden. Diese freie Zeit wurde von allen ausgiebig genutzt. Einige zogen es vor, ihr Zimmer und das Kopfkissen zu erforschen, wohingegen v.a. die Mädchen die Geschäfte Lüneburgs für sich entdeckten. Im Anschluss an das Mittagessen konnte Markus unsere Begeisterung für den Programmpunkt „Ausdauer“ kaum stoppen. Doch obwohl dem ein oder anderen die Feiertage noch in den Knochen steckten, kämpften alle SportlerInnen sowohl beim Cooper-Test, als auch beim Shuttle-Run bis zur Erschöpfung. Trotz leichter Ermüdungserscheinungen wurde beim anschließenden, nicht minder anstrengenden, Basketballspiel um jeden Punkt gekämpft.
Nach dem Auffüllen unserer Energiespeicher in der Gaststätte, brachen wir zu einem geselligen Abend im „September“ (eine Bar/Restaurant in Lüneburgs Innenstadt) auf. Auch wenn Markus uns bis dahin ziemlich gut im Griff hatte, gesellte sich im Laufe des Abends noch ein weiterer Referent zu uns: Simon integrierte sich schnell in unsere Gruppe und unterstützte Markus wo es nur ging.
Am nächsten Tag folgte nicht etwa ein gemütlicher Morgen im „Oktober“, sondern es ging erneut in die Sporthalle. Dort entwickelten wir in zwei großen Gruppen (Geschlechtertrennung wurde bei uns groß geschrieben) jeweils eine 90-minütige Übungseinheit zu freiwählbaren Sportarten. Sowohl das Turnen, als auch das Brennballspielen sorgten auf verschiedene Art und Weise für viel Spaß und Bewegung.
Anschließend standen Gruppenprozesse und Kommunikation im Fokus unserer Sporteinheit. Vor allem in dieser Einheit waren Markus und Simon von unserer Zusammenarbeit begeistert. Durch einen regen Austausch von Ideen und die durchsetzungskräftigen Ansagen einiger FWDler meisterten wir jede Herausforderung mit Bravur.
Gemeinsam mit unseren beiden Referenten ließen wir den Abend bei mehr oder weniger gemütlichem Funktionstraining mit großen Pezzi-Bällen im „Motivo“  ausklingen.
Der Montagmorgen begann mit dem Thema „Veranstaltungsplanung“, das aufgrund der ausgiebigen Beschäftigung mit unseren eigenen Projekten gar kein Problem darstellte.
Anschließend wurden wir mit dem Thema „Trendsport“ konfrontiert. In dieser Lehreinheit wurde uns der mehr oder weniger neue Trend „Tabata/Crossfit“ näher gebracht und auch praktisch ausprobiert (Muskelkater vorprogrammiert!!!). Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen legten drei Teilnehmer ihre Lehrprobe erfolgreich ab. Die Stunden zum Thema Fußball und Handball wurden in den höchsten Tönen gelobt und jeder konnte etwas für die eigenen Stunden zu Hause mitnehmen.
Und dann war es auch schon wieder soweit… der Abschlussabend stand vor der Tür. Aufgrund einiger Komplikationen mit der Kegelbahn, wurde schnell improvisiert und der Abend in die Sporthalle verlegt. Bei einem ausgiebigen Basketballspiel kamen Spaß und Bewegung nicht zu kurz.
Am nächsten Morgen starteten alle Teilnehmer topfit und ausgeschlafen in den Tag. Auf die letzte Theorieeinheit folgte eine sehr positive Reflexion der letzten Tage. Am Ende blieb vor allem ein Satz bei allen hängen: „Danke für die schöne Zeit mit euch. Es ist unglaublich schade, dass wir heute das letzte Mal genau in dieser Konstellation zusammensitzen“. Diese Aussage hätte wohl jeder Teilnehmer sofort unterschrieben.
Ich wünsche allen FWDlerInnen und unseren Referenten ein erfolgreiches Jahr 2015 und viele aufregende, neue Erfahrungen. Wir sehen uns hoffentlich alle beim Abschlusslehrgang in wenigen Monaten wieder.

Eure Merle

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