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Seminarbericht Seminargruppe 38

09.02.2015 | Bereich: Seminare

Seminarbericht ÜL-Gruppe 38

„Oh Gott, wo sind wir denn hier gelandet?“ „Seid ihr auch FSJ’ler vom ASC?“ „Ey, hat jemand n‘ Plan, wo wir raus müssen?“
Das waren die ersten Worte, die die meisten von uns voneinander hörten. Und zwar im Bus von Goslar zum Ende der Welt: Clausthal-Zellerfeld.
Auf gut Glück und auf einen Tipp einer Einheimischen hin stiegen wir gemeinsam an der Bauhofstraße aus und machten uns mit unserem Gepäck auf den Weg zur Akademie des Sports, wobei wohl viele feststellten & erleichtert waren, dass die anderen auch eigentlich gar nicht soo sportlich sind und ebenfalls ins Prusten kamen.

Angekommen wurden dann die Teilnehmer aus dem Seminar 9 aussortiert, hinzu kamen die Autofahrer unseres Kurses, im Nachhinein muss ich sagen: Guter Deal!
Beim ersten Zusammentreffen fanden sich schnell die ersten „geilen“ Zimmer. Nach dem Mittagessen stand dann die erste Seminareinheit auf dem Plan, wobei jeder merkte, dass jegliche Anspannung umsonst ist und die anderen wirklich umgänglich sind.
Abends machten wir gemeinsam einen Spaziergang, doch zuvor sollten wir unseren ersten Energizer (Energizer= lustige Minispiele, in der Woche folgten noch so einige) kennenlernen. Als Maiskörner poppten wir nach und nach alle los, bis auch das letzte Maiskorn von uns aufgepoppt war.
Während, zurück in der Akademie, einige nur noch ins Bett fielen, spielten andere noch Fußball und Handball in der Halle.
Wir lernten in unserer ersten Seminarwoche neben der Tatsache, dass angehende Übungsleiter viele Essenspausen brauchen einiges über den Aufbau einer Übungsstunde, über unsere Pflichten als Übungsleiter und vieles andere Fachliche. Außerdem bekamen wir Infos zu unserem FSJ bzw. BFD. Das alles aufzuzählen würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, deshalb beschränke ich mich nun mal auf einzelne Highlights und Standards.
Am zweiten Abend gingen einige von uns ins Anno, eine Kneipe in Clausthal-Zellerfeld, wo sie sich bei „Ich-hab-noch-nie..“ direkt näher kennenlernten und nach dem Abend wahrscheinlich mehr voneinander wussten, als manch andere Freunde nach einem Jahr. Der Rückweg fand dann doch zu Fuß, und nicht wie erst geplant auf Mülltüten rutschend im Schnee, statt. Nach dem Fußmarsch war dafür aber auch eine Nilpferdmassage, wie wir sie am Tage im Seminar kennengelernt haben, fällig.
Den Anno-Gängern sah man am nächsten Tag ihre Müdigkeit deutlich an, was sie jedoch nicht daran hinderte, nach der Aufteilung in die Teams Bounties und Snickers beim Bau von ihren Iglus Vollgas zu geben. Und auch bei der Gestaltung der Zirkusvorstellungen hatten alle viel Spaß, ob als Löwe oder auch als abstürzender Flieger.
„Wenn im Seminar das Handy klingelt oder man zu spät kommt wird gesungen“ hieß neben „Respekt und Fairness“ eigentlich die einzige richtige Regel.
Zu spät kam keiner, doch wenn im Seminar das Handy klingelt und man eh schon singen muss, kann man auch rangehen, das dachte sich wohl unser Lukas: „Hallo? Joa, sitze grade im Seminar“. Dafür musste er dann zwar nicht singen, aber tanzen.
Donnerstag gingen beim Fitnesstraining alle an ihre körperlichen Grenzen, doch abends waren alle wieder fit, um beim Abschlussabend dabei zu sein. Die „Strafe“ Singen war spätestens ab diesem Abend eigentlich keine Strafe mehr, denn in einem der Spiele des Abschlussabends ging es darum schnellstmöglich ein Lied mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben anzustimmen und mit seinem Team Bounty, bzw. Snickers  mindestens 5 Sekunden lang zu singen. Hier fing „Alle meine Entchen“ dann auch mal mit H an.
Wir, als Gruppe, sind uns in dieser einen Woche schon so unglaublich vertraut geworden und einander ans Herz gewachsen, dass wir froh sind, dass wir uns schon in fast einer Woche wiedersehen. Dann können wir endlich wieder gemeinsam „verliebt in der falsche Mädchen“ sein, „Ain’t no sunshine“ und unsere „Bad Boys“ ihre Hymnen singen hören. Mal sehen ob unsere Bounties dann in irgendeiner Kategorie eine Chance haben.
Wir danken unseren Teamern Jana, Christopher, Maren und Gunnar für die schöne, abwechslungsreiche und lockere, aber trotzdem lehrreiche Gestaltung der Woche, für die überaus gelungene Zusammenführung der Gruppe und für die ganzen Ideen, die sie uns für unsere Zukunft als Übungsleiter mitgegeben haben.
Wir freuen uns auf die nächsten Seminare!
Das TEAM 38

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