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Seminarbericht AS Edersee I

22.05.2015 | Bereich: Seminare

Edersee 1*

Montag (Der erste Tag. Gott sprach: Es werde Licht. Und die Sonne brannte auf uns herab)
Mit leichter Verspätung kam ich mit meiner Fahrgemeinschaft am Edersee an – „Sind das Hügel oder Berge?“ fragt der Ostfriese –und musste sofort zum Fotoshooting weiter hetzen.
Die Besatzung von Gelb 2 war schon weg, also bestieg ich allein den Mount Ever Edersee.
Wenig später trafen sich alle TN auf dem Tartanfußballhandballbasketballbouncerballplatz. 70 Menschen waren wir, da war die Gemütlichkeit sofort abhandengekommen – dachte ich. Nachdem sich alle einmal skeptisch gemustert und Halt bei alten Leidensgenossen gefunden hatten, konnte ich mich auch auf ein paar neue Namen einlassen. Die Referenten Melli und Jan kannte ich ja schon. Ihnen schlossen sich Elli, Olli, Meiki, Alinii, Nikolein, Olii, Marenchen an … Spitznamen sind schon was Süßes. Hilfreich waren natürlich die tollen Buttons, die man ab einer Entfernung von einem Meter nicht mehr lesen und bald auch nicht mehr wieder finden konnte. Nachdem wir uns alle „weggedancebattlet“ und kennengelernt hatten – An-Ne-Jo-Nas-Ma-Xi – hatten wir auch sofort alle Namen drauf. An dieser Stelle versuche ich mal meine Ironie zu zügeln. Meinen Namen konnten viele nachdem ich lauthals verkündet hatte, dass ich im Monat „DREEIIII!“ geboren bin. Ein Namensproblem weniger.
Wir befassten uns mit Apfelbaum-Mannschaftseinteil-Methoden und wie TN ein Spiel kaputt machen können, wenn es heißt Zwerg versus Zwerg versus Zwerg versus ... Dann gab's da noch die Chicken Bude (syn. Hühnerstall s. Kuhstall), bei der man gleich zwei Tore öffnen konnte, wenn man sich denn entschieden hatte, wo hinten und wo vorne sein sollte.

Release Calendar


Dienstag (Der zweite Tag. Gott sprach: Es werde ein Feste zwischen den Wassern … usw. Ja der Himmel war wolkenlos)
Motivierte FWDler gehen natürlich zum Frühsport. Stand Up Paddling – und weil ich das mit dem Stehen noch nie gut konnte, erfand ich Sit Down Paddling und ließ Lara paddeln. Circa anderthalb Stunden später gab es Frühstück, welches ebenso wie das Abendessen und alle folgenden Mahlzeiten sehr lecker war (Kommentare zu weiteren Speisungen fallen aus). Satt, zufrieden und vielleicht ein bisschen müde reflektierte ich und schaute in meine Zukunft (Spezialfähigkeit, die man nur im FWD erlangt). Es war wirklich interessant zu sehen, dass es vielerorts ähnliche Probleme gibt und ich nicht allein „Banane im Kopf“ bin.
Im Folgenden spielten wir in ZUFÄLLIG zusammengestellten Gruppen ein Volley-Bouncerball-Headis-BumpOut-Turnier und konnten „Sieben-Meilen-Stiefel“ testen. Die waren nichts für mich –¬¬¬ das ist was für Leute mit Körperspannung, genauso wie Reckturnen.
Im Anschluss gab's Fragebögen auszufüllen und als Belohnung ein sehr cooles FWD-Shirt (ich möchte niemanden persönlich angreifen aber: Nehmt es bitte nicht zu klein. Die fallen eher sehr klein aus). Abends spielte Bayern gegen Barcelona und die Teamer machten sich aus dem Staub.

Mittwoch (Der dritte Tag. Gott sprach: Es sammle sich das Wasser an besonderen Orte, dass man das Trockene sehe. Den Edersee-Strand hat er wohl vergessen.)
Mein Frühsportprogramm war okay, ich wäre gern mehr als 2,5 km gelaufen, aber als Flachlandantilope hat man es im Hochgebirge nun mal nicht leicht. Also habe ich Basketball gespielt und Marcel ganz schlimm verprügelt (… wenn Handballer, den Körperkontakt vergessen sollen …). Im weiteren Verlauf des Tages:

  • fuhr mein Canadier-Team mindestens 3 km mehr als der Rest der Boote (man muss ja auch mal die ganze Breite von so einem langen See nutzen)
  • sprachen wir über die Entwicklung unsere Persönlichkeit während des FWDs und übten uns in der Kunst der Schizophrenie, was Gideon sich wohl sehr zu Herzen genommen hatte (s. Impro-Gollum)
  • hatten wir sehr viel Spaß bei Black Light Sports. Leider wurde uns aber trotz dicker Neon-Paste auf der Haut schnell kalt.


Donnerstag (Der vierte Tag. Gott sprach: Sonne, Mond und Sterne aber zackig)
Pilates zur Vorspeise (Mai-Training bei facebook.com, bitte schenkt ihr ein Däumchen). Meike hat das sehr toll gemacht, meine Marionetten-Arme hängen immer noch in den Seilen (Füße hoch, der kommt flach – wenn überhaupt). Vormittags stellten alle FWDler ihre jeweiligen Projekte vor (eine ganz entspannte Angelegenheit) und hatten die Möglichkeit sich auch über andere Ideen zu informieren. Der Nachmittag stand uns zur freien sportlichen Verfügung. Caro, Connor und ich entschieden uns doch mal in den See zu springen und merkten dann, dass es auf dem Board doch besser ist als daneben oder darunter. Bewegung ist wichtig, dann kann man auch mehr Steaks essen (Danke an die Grillmeister und das Campkochteam, es war sehr lecker).
!!!Was macht ein Steak im Wald?? Sich versteaken!!!  
Beim Abschlussabend gab's mehrere Melli-Fontänen und verschiedene improvisierte Theaterstücke. Tja und seitdem heiße ich wohl Blondie … jedenfalls bei Steffen.
„Yooo, Treffen an der Leitplanke, voll chillig.“ Nach einem lustigen Abend eierten alle noch ein vorletztes Mal die Hügel und Naturtreppen hoch.

Freitag (Der letzte Tag. Nele sagt: Mehr gibt’s nicht, sonst muss ich in der Bibel nachlesen.)
Ein wenig erschlagen und wehmütig wollte ich erst im Schlafanzug zum Frühstück gehen, doch das wollte ich dieser wirklich lieben Seminargruppe nicht antun. Also zog ich mir eine Jogginghose über und sah genauso bescheiden aus wie ohne. Nachdem wir ein letztes Mal unter Schmerzen den Achttausender erklommen hatten – und das ganz ohne Sauerstoff – packten alle ihre Sachen (außer ein paar Streber, die das schon erledigt hatten) und fegten die Häuser aus. Auszug der Ägypter... die Hitze kam dem schon sehr nahe.
Schlussendlich weiß ich, dass ich die beste Seminargruppe und auch die beste Abschlussgruppe erwischt habe und ich stolz bin, all diese Leute kennengelernt zu haben. Klobürste: dass ich keinen Waschbären gesehen habe. Mein Sonnenschein: This is the story of my pony. Story of my big fat pony. This is the story of my pony. And this is what I tell ya(nicht you!) + Melli, Aline, Elli, Maren, Meike, Jan, Niko. Ole, Olli, Steffen, Tobias, Gideon, Moritz, Hilger, Kira, Sabrina, Kilian, Maximilian, Marcel, Tammo, Alina, Adrian, Franziska, Lara, Issam, Simon, Connor, Niklas, Manu, Erik, Max, Matthias, Nicole, Clarissa, Anne, Jan-Philipp, Till, Pascal, Ferdinand, Sören, Jonas, Lena, Anna, Julia, Marie, Jan Niklas, Niko, Sören, Lukas, Fabian, Tim, Larissa, Denise, Patrick, Sven, Lukas, Maximilian, Alexander, Johanna, Marcel, Dominik, Sophie, Caro, Tim, Vanessa, Franziska, Marco, Laura, Lisa, Bernd, Angelina, Julian, Maximilian, Sarah, Hannes.
Vielen Dank für die schöne Zeit!

Gelb 2 i.V. Nele

* Warnhinweis: Text enthält ironische Abschnitte; es liegt nicht im Sinne des Verfassers die Rechte oder Gefühle Anderer/ Dritter zu verletzten; Freigabe nach Jugendschutzgesetz: Wenn Nogger nicht nur Eis bedeutet.


 

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