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Abschlussbericht Frankreichfahrt

15.07.2016 | Bereich: Seminare


Am Samstag, dem 11.06.2016, reisten 28 Freiwilligendienstleistende zusammen mit 3 Referenten des ASC Göttingen von 1846 e.V. für ihr Abschlussseminar nach Sampzon (Südfrankreich). Die meisten Freiwilligendienstleistenden trafen sich zuerst in Hannover, denn von dort fuhr der Bus um 14 Uhr weiter nach Göttingen, um die anderen Teilnehmer/innen und Referenten des ASC Göttingen von 1846 e.V. abzuholen. Nach einem ersten Kennenlernen begann dann die achtzehnstündige Busfahrt Richtung Südfrankreich. Damit die Busfahrt nicht ganz so lang wirkte, nutzen die Teilnehmer/innen die Zeit um sich besser kennenzulernen und ihre jeweiligen Projekte, die sie in ihrem Freiwilligendienst durchführen bzw. bereits durchgeführt haben, vorzustellen.

ファッションコーディネート

Neben einigen Gesellschaftsspielen  sorgten auch Spielfilme wie ,,Ocean´s Eleven“ und einige Pausen für eine angenehmere Busfahrt. Nachdem gegen Mitternacht die Nachtruhe eingeleitet wurde, wurden wir am frühen Sonntagmorgen gegen halb neun von den sanften Worten des Busfahrers Kai, der mit uns und seiner Familie ebenfalls in Sampzon vor Ort war, geweckt werden. Nach einem kurz Halt an der ,,Boulangerie“ und mit einigen Baguettes mehr, ging es dann in Richtung Campingplatz. Darüber hinaus waren auch Angestellte des Can e.V. an der Organisation unseres Abschlussseminar beteiligt, die zusammen mit einigen Spezialisten einer Hamburger Kletter-AG, unsere ,,Klettercoachs“, bereits den Frühstückstisch gedeckt hatten. Nachdem der Hunger gestillt wurde, konnten nun die einzelnen Zelte bezogen worden. Darauf folgten eine erste Begrüßung in Frankreich, einige Informationen bezüglich des Seminarverlaufs und mehrere Kennenlernspiele von Seiten des Referententeams. Gegen Abend konnte dann das Fußballspiel Deutschland-Ukraine unter französischem Himmel bestaunt werden. Am Ende des zweiten Tages begann ,,Das perfekte Dinner“, d.h. das jeweils Kleingruppen für die Zubereitung von Abendessen und  Frühstück am folgenden Tag verantwortlich waren. Das Ziel bestand darin, wie in der gleichnamigen TV-Show, möglichst viele Punkte in den Kategorien Kreativität, Aussehen und Geschmack zu erzielen. Nach der ersten Nacht,, auf Isomatten“ begann der dritte Tag wieder mit unserem traditionellen Baguettefrühstück gegen acht Uhr. Währenddessen wurden uns wichtige Informationen über das Klettern bzw. Paddeln vermittelt und die jeweiligen Gruppen wurden eingeteilt. Nach dem Frühstück konnten die Gruppen sich dann mit ihrem jeweiligen Material vertraut machen. Die Paddler konnten einen spannenden Tag auf der Ardèche verbringen, denn die Route war mit einigen Stromstellen und Bootsrutschen versehen, sodass der eine oder andere auch mal ungewollt baden ging, was bei dem grandiosen Wetter allerdings eher als erfrischend und nicht als ärgerlich empfunden wurde. Darüber hinaus konnte die Route mit vielen kleinen ,,Stränden“, wo die Pausen abgehalten wurden, glänzen, was auch sehr gut zu Congs ,,Team Glanz – bling,bling“ passte. Der Klettergruppe wurde ebenfalls Nervenkitzel geboten, da ein höherer Felsen erklimmt werden sollte. Es wurde immer in Dreiergruppen geklettert, ein/e Teilnehmer/in konnte jeweils aktiv klettern, während die beiden anderen die Sicherung der Person übernahmen. Zudem gab es auch hier einen schönen kleinen Strand, der nach dem Klettern, bei den hohen Temperaturen, aktiv zum Baden bzw. Sonnen genutzt werden konnte. Nach dem Erfahrungsaustausch der Gruppen im Camp endete der Abend offiziell mit dem zweiten Teil des perfekten Dinners.
Dienstag den 14.06.2016:
Heute ging es nach dem Frühstück wieder on Tour in denselben Gruppen wie am Montag. Diesmal nur umgekehrt, also sind die Kletterer paddeln gegangen und die Paddler klettern. Die Programme selber waren aber gleich. Abends waren dann auch alle wieder kaputt und so wurde es nach dem Essen und einigen Runden Kartenspielen schnell ruhig.

Mittwoch den 15.06.2016:
Um 8 Uhr gab es wie immer leckeres französisches Frühstück. Danach ging es für uns in den ersten Workshop. Hierzu teilten die Referenten uns in drei Gruppen auf und jeder von ihnen übernahm dann eine. Der Workshop befasste sich mit der Reflektion des Freiwilligendienstes. Zuerst haben wir in der Gruppe mit Spielen Vertrauen hergestellt, sodass jeder, wenn er wollte, auch seine Erfahrungen in der Gruppe äußern konnte. Ziel des Workshops war es, dass man erkennen sollte, was einem das FWD gebracht hat und ob man schon einen Plan hat. Außerdem war auch der Austausch mit den anderen Teilnehmern zu diesem Thema wichtig.
Danach haben wir dann gegen Mittag einen Ausflug erst nach Pont d'Arc gemacht, wo wir den Felsenbogen und die vielen Kanufahrer auf der Ardeche sehen konnten. Danach ging es ins nahegelegene Vallon. Hier konnten wir die schöne Stadt genießen und hier und da auch ein Crêpe oder kühles Eis essen.
Abends wurde dann ein wenig eher gekocht, denn danach ging es hoch auf den Hügel, den Kegelberg, von Sampzon, wo wir einen herrlichen Ausblick über die Region hatten.
Donnerstag, 16.06.16
Am Donnerstag war für uns Klettern und Paddeln vorgesehen! Da das Wetter anfangs noch nicht gut aussah, begannen wir erstmal mit den üblichen Ritualen.
Der Tag begann wie immer mit dem Frühstück,um 08.00….. wobei das Baguette aber erst um ca 08:20 Uhr gebracht wurde und manche da schon fertig gegessen hatten.
Nachdem alle abgewaschen und sich fertig gemacht haben, trafen wir uns um 09.15 Uhr im Morgenkreis.
Zu Beginn starteten wir wie immer den Klatschkreis und stellten wie üblich einen neuen Rekord auf.
Danach berichtete Caro uns von dem Wetter und Simon von den wichtigsten Neuigkeiten!
Der Plan für den Tag war dann, dass wir bis 11.30 Uhr warteten und dann in unseren Gruppen loszogen.
In Team Glanz war vorerst keine gute Stimmung, niemand wollte bei Regen kentern und krank werden.
Wie prophezeit vielen alle prompt nach den ersten 5 Minuten aus den Booten und die Stimmung war vorerst hin... aber nicht lange! Nachdem einmal der komplette Buchstabenzug durchgesungen wurde, ging es voller Elan weiter und die Tour entwickelte sich als spannend und lustig.
Beim Pont d´Arc angekommen konnten wir uns noch eine Zeit sonnen, bis es zurück zum Campingplatz ging.
Von der Klettergruppe erhielten wir unterschiedliche Meinungen über den Kletterpfad von „mega gut“ bis hin zu „ich habe geheult wie ein Schlosshund“. Als schließlich alle im Lager angekommen waren, begann der Gruppensieger des „perfekten Dinners“, Team rot, zu kochen.
Es gab Kartoffelbrei, Würstchen und Gemüse!
Nach dem Abendessen gingen wir alle hoch, um gemeinsam Fußball zu gucken; Deutschland gegen Polen! Leider nur 0:0……….Anschließend gingen nach und nach alle ins Bett.
Freitag, 17.06.16
Wie die Tage zuvor frühstückten wir um acht Uhr, schmierten uns Brote für den Tag, machten uns fertig, wuschen ab und trafen uns anschließend um 09.15 Uhr im Morgenkreis.
Nach einigen Informationen starteten wir den Klatschkreis und den „Running Man“.
Anschließend kam der Nachrichten- und Wetterbericht.
Um 09.30 Uhr ging dann unser Ausflug zu einem französischen Markt los.
Nach einer sehr kurzen Busfahrt waren wir da und durften uns in Gruppen frei bewegen. Viele nutzen die Chance dazu, kleine Mitbringsel für ihre Liebsten auf dem Markt oder in der Stadt zu kaufen.
Es gab Souvenirs, Klamotten, Seife, Armbänder, Spezialitäten, etc.
Außerdem gab es eine niedliche Altstadt die viele erkundeten und nutzten um Fotos zu schießen.
Gegen frühen Nachmittag fuhr uns der Bus dann wieder zurück ins Camp wo wir anschließend einen Persönlichkeitsworkshop hatten!
Wir redeten einerseits darüber, wie wir die anderen einschätzten, anderseits aber auch darüber wie wir uns selbst sehen; unsere Stärken sowie Schwächen und wie wir uns verändern wollen bzw. welche Eigenschaften wir mitnehmen möchten.
Die Workshops fanden in Gruppen aufgeteilt unter Sharon, Olli oder Cong statt.
Nachdem wir die Workshops beendet hatten machte Sharon noch ein dreißig minütiges Tabata Workout mit uns.
Abends gab es Nudeln mit wahlweise Spinat- oder Tomatensauce.
Danach wurde es langsam still und manche gingen bereits ins Zelt.
Samstag, 18.06.16
Am Samstag kamen Anja und Tom bereits beim Frühstück in das Zelt und berichteten uns, dass das Wetter nicht gut genug sei, um Paddeln bzw. Klettern zu gehen.Wir beschlossen also in ein Museum zu fahren, in dem eine Höhle nachgebaut wurde.
Nach dem üblichen Ablauf am Morgen, fuhren wir gegen 11.30 Uhr los Richtung Museum!
Dort angekommen gingen erstmal nur Sharon, Cong und Olli los um die Tickets für uns zu kaufen.
Im Museum wurden wir in 2 Gruppen geteilt, die dann jeweils zusammen mit einem Guide eine Tour durch die Höhle machte. Dies dauerte ca. 60 Minuten. Damit wir auch was verstehen konnten, hatten wir alle Audioguides. An den Wänden der Höhle waren überall Wandmalereien, die uns genauer erläutert wurden. Nach der Führung hatten wir noch knapp 2 Stunden Zeit das restliche Museum zu erkunden. Anschließend fuhren wir mit dem Bus noch nach Vallon und hatten dort ebenfalls ca. 2 Stunden Freizeit. Die Meisten nutzten die Gelegenheit um Crêpes, Eis oder Pizza zu essen.
Wieder im Zeltlager angekommen begann die Kochgruppe zu kochen. An dem Abend gab es Kartoffelsalat und Würstchen und außerdem noch normale Pellkartoffeln mit einem Dipp.
Nach dem Abendessen gingen die üblichen Gruppen entweder hoch an die Straße, bereits ins Zelt, zum W-Lan, an Strand oder ins Küchenzelt. So klang der Abend langsam aus.
19.06.2016 – 21.06.2016
Am Sonntag, dem 19.06 sind wir zur  zweiten Paddeltour aufgebrochen, die eigentlich schon einen Tag vorher stattfinden sollte, jedoch wegen schlechtem Wetter verschoben wurde. Die andere Gruppe war zwischenzeitlich auf einem Kletterpfad unterwegs.
Bei schönem Wetter startete die Tour unten an der Ardeche, von unserem Camp aus. Schnell  folgte schon die erste Bootsrutsche, die aber alle aus der Gruppe gut überstanden.  Insgesamt gab es bei dieser Kanutour vier Bootsrutschen, bei dem aber überraschenderweise fast niemand aus dem Kanu fiel. Etwas später machten wir eine große Pause auf einem Strand am Ufer des Flusses. Gegenüber befand sich ein großer ca. 15 Meter hoher Felsen,  von dem wir hinunterspringen konnten. Anschließend ging die Fahrt weiter. Es folgten einige Stromschnellen. Ziel war der Pont d´arc, wo sich die schwierigste Stelle der Tour befand; hier fielen auch einige Personen aus dem Kanu. Da wir Schwimmwesten anhatten, konnte uns aber nichts passieren und wir sind alle heil am Ziel angekommen.
Beim Pont d´darc konnten wir uns noch ein bisschen am Ufer ausruhen und sonnen.
Zurück beim Camp gab es schon bald Abendessen. Es wurde gegrillt. Neben den gegrillten Würstchen gab es noch Nudelsalat und Kartoffelsalat.
Da Sonntag der letzte vollwertige Tag vor der Abreise war,  hatten mehrere Leute die Aufgabe bekommen, etwas für den Abschlussabend zu organisieren. Nach dem Grillen war es  aber schon sehr spät, deshalb spielten  wir nur noch „Menschliches Google“ im großen Zelt, was  sehr witzig war  und Spaß machte.
Am nächsten Tag ging es wieder mit dem Bus Richtung Heimat. Wir sind aber erst am späten Nachmittag nach Hause aufgebrochen. Vorher haben wir die Zelte aufgeräumt und sind alle anschließend zum Pont d´arc gefahren um dort noch einmal bei schönem Wetter sich sonnen und abkühlen zu können.
Abends sind wir dann mit dem Bus losgefahren. Wir haben noch beim Super U, damit sich jeder noch etwas Essbares für die Busfahrt kaufen konnte sowie französische Mitbringsel. Außerdem kürten wir den Sieger des Kochwettbewerbes mit seinem Gericht „Würstchen mit Kartoffelsalat“.
Am Montag erreichten  wir gegen 11:30 Uhr Göttingen und etwa 1 ½ Stunden später waren wir wieder in Hannover.
Insgesamt war es eine sehr schöne Reise mit netten Leuten und aufregenden Aktivitäten. Ich persönlich wäre  am liebsten noch länger geblieben.
Simon Scharf, 29.06.2016

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